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25.07.2015

Urlaub 2015 - Vendôme



Für den nächsten Urlaubstag war eine Besichtigung von Vendôme vorgesehen. Diese Stadt hatte ich ebenfalls bereits in 2001 besucht.



Die »Eglise de la Trinité« - die Dreifaltigkeitskirche - hat eine sehr beeindruckende Fassade im spätgotischen Flamboyant-Stil. Auch im belgischen Brügge kann man ihn bewundern - wer sich dort schon auf dem Marktplatz umgesehen hat, wird sich bestimmt daran erinnern ;-) Das Haus rechts unten auf der Collage ist Teil des Kirchplatzes.





Kein Besuch Frankreichs, ohne mindestens eine Abbildung von Jeanne d'Arc... Diese Statue steht in der soeben besuchten Kirche.

Der Spaziergang führte entlang der Loir (das ist richtig geschrieben, denn es gibt nicht nur »La Loire«, sondern auch »Le Loir« (nähere Beschreibung im untenstehenden Wikipedia-Link).

Bilder des Rathauses von Vendôme gehören bestimmt zu den meist gezeigten dieser französischen Kleinstadt. Es ist wunderschön, sich dort im Park aufzuhalten und die Stimmung, die einen umgibt, festzuhalten.





Die Trauerweide sieht man, wenn man von der kleinen Brücke aus einen Rück-Blick macht.

Neben dem Rathaus, im Parc Ronsard, steht eine Bronze-Statue mit dem Titel »Le cavalier tombé«, ein Werk des Künstlers Louis Leygue aus 1945.

Im Innenhof des Rathauses hätte ich mich gerne noch etwas länger aufgehalten - an diesem Tag reichte mir aber der Gang im Schatten der Arkadengalerie. Von dort aus habe ich auch das Bild auf die gegenüberliegende Seite gemacht. Der Springbrunnen im Zentrum des Hofes reichte nicht aus, um auch nur einen Hauch von Abkühlung zu vermitteln.



Vendôme auf Wikipedia

Die Dreifaltigkeitskirche auf Wikipedia

Le Loir auf Wikipedia



Der Urlaubsbericht wird demnächst forgesetzt.


25.07.2015 - 11:28 ~ ~ 0 Kommentare ~ Urlaub -


14.07.2015

Heute mal Teilnahme an der »Montagsfrage«



Die »Montagsfrage« wird von Svenja »hier« gestellt; in dieser Woche lautet sie:

Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast,
beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?


Dazu fiel mir spontan diese Erfahrung ein:

Man soll ja niemals nie sagen - bisher habe ich es aber immer so gehalten, daß ich zuerst das Buch gelesen, dann den Film gesehen habe. Ich kann mir nicht vorstellen, daß mir das Lesen nach dem Sehen gefallen würde, weil ich "das Ende" dann ja schon kenne. Die Chancen, daß ich es dennoch einmal ausprobiere, sind sehr gering - ich gehe nicht mehr ins Kino und große Filme schau ich mir im Fernsehen auch nicht mehr an - ich würde sowieso dabei einschlafen ;-)

Die Verfilmung des Buches "Die Dornenvögel" von Colleen McCullough hat mich damals sehr beeindruckt - die Darsteller entsprachen haargenau meinen Vorstellungen, die ich beim Lesen des Buches hatte. Richard Chamberlain und Barbara Stanwyck beeindruckten mich damals - es muß Anfang der 80er Jahre gewesen sein - am meisten.

Zwischenzeitlich hat sich mein Buchgeschmack verändert - und Liebesgeschichten gehören nicht mehr dazu. Und außerdem lese ich weniger als ich höre. Hörbücher sind meine Leidenschaft und da beeinflußt meist schon der von den Verlagen ausgewählte Sprecher das "Bild", das man sich von den Akteuren des Buches macht.


14.07.2015 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitmachprojekte -


13.07.2015

Urlaub 2015 - Cheverny




Cheverny stand am nächsten Tag auf dem Programm. Diese Gemeinde hat nur knapp 1.000 Einwohner, was sicherlich auch den Zustand des dortigen Friedhofs erklärt. Die Gräber werden nicht nach einer Ruhezeit einer bestimmten Anzahl von Jahren aufgelassen, sondern es wird das älteste Grab neu hergerichtet, wenn kein anderer Platz mehr vorhanden ist. Soweit ich erkennen konnte gab es noch jede Menge Platz, so daß damit zu rechnen ist, daß diese Gräber auch noch ein wenig länger bestehen bleiben:




Dafür, daß diese Gemeinde so klein ist, hat sie ein gewaltiges Kulturmonument zu bieten: Das Schloß mit einer riesigen Park- und Gartenanlage - wunderschön - und an diesem Tag, an dem die Hitze so richtig angekommen war - die richtige Wahl für unseren Ausflug. Die Allee mit den teils über 100-jährigen, riesigen Zedern (einesteils libanesische - die andere Sorte habe ich leider vergessen) war früher die Hauptzufahrt für die Kutschen.



Das Schloß ist von Kanälen umgeben und es ergab sich die Gelegenheit, eine Fahrt mit einem Elektroboot zu machen. Auch dort beeindruckende Bäume, die mitten im Wasser wuchsen. Auch hier fehlt mir leider der Name dieser Baumart.



Erstaunt war ich über eine Meute Jagdhunde, die in der Sonne ziemlich faul herumlagen - man hätte fast meinen können, sie wären an einem Hitzschlag gestorben. Das am Gehege angebrachte Schild "ne pas exciter les chiens" "die Hunde nicht aufregen" wirkte etwas unangebracht ;-) Das Schloß befindet sich noch in Privatbesitz und der Schloßherr darf jährlich bis zu 8 Hirsche jagen, obwohl laut französischer Gesetzgebung Parforcejagden verboten sind. Die öffentliche Fütterung der Hunde habe ich mir nicht angesehen. Auch hat mir die Unterbringung der Tiere nicht gefallen, angebrachte Hinweistafeln besagten jedoch, daß sie den entsprechenden Verordnungen entsprach und auch artgerecht wäre.




Das nachstehende Bild habe ich als Einzelbild gelassen, es ist das schönste Bild, das ich an diesem Tag machte:





Das Schloß Cheverny auf Wikipedia

Der Urlaubsbericht wird demnächst forgesetzt.


13.07.2015 - 16:30 ~ ~ 1 Kommentar ~ Urlaub -


10.07.2015

Urlaub 2015 - Blois 1




Der nächste Ausflug führte nach Blois. Diese Stadt gefiel mir so gut, daß sie am Ende des Urlaubs nochmals besucht wurde.





Diese Stadt mit ca. 46.000 Einwohnern wurde auf mehreren Hügeln gebaut; man erkennt es gleich, wenn man bei der Einfahrt über die Loire zur Stadt hinschaut. Wer sie besucht sollte sich auf viele Treppen, Stufen, An- und Abstiegen gefaßt machen. Der "Place du Chateau" liegt auf einem Felsplateau, im Hintergrund ist der Eingang zum Schloß zu sehen, das ich aber an dem Tag nicht besuchte. Das Wetter war noch so angenehm, daß man sich sehr gut im Freien aufhalten konnte.





Ich hatte das Glück, daß sich gerade der sechsköpfige Drache zeigte. Das computergesteuerte Monstrum erscheint stündlich und streckt seine furchterregenden Köpfe aus den Fernstern des "Maison de la Magie", einem Museum, das dem Magier Robert Houdin gewidmet ist.

Die Stadt ist mit Plätzen, Gärten und kleinen Parkanlagen durchzogen, sie sorgen für ein angenehmes Klima und sind von vielen Standorten aus zu erkennen.


Die Stadtbeschreibung auf Wikipedia



10.07.2015 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Urlaub -


09.07.2015

Urlaub 2015 - Chenonceau



Leider, leider ist er vorbei, mein diesjähriger Urlaub ! Weil es aber einer der schönsten Urlaube überhaupt war, wird er mir noch lange und intensiv in Erinnerung bleiben. Ich war nicht jeden Tag mit dem Photoapparat unterwegs, die großen Sehenswürdigkeiten habe ich jedoch bildlich festgehalten.

Das Loire-Tal war das Ziel der Reise - wie bereits in 2001. Auch damals habe ich das Schloß Chenonceau besucht - und in diesem Jahr war es den ersten Ausflug wert.

Chenonceau ist eines der schönsten Wasserschlösser und wurde im Laufe seiner Geschichte von vielen Frauen bewohnt und geprägt. In seiner zweiten Blütezeit wurde es von Louise Dupin zu philosophischen und literarischen Veranstaltungen genutzt - es trafen sich sich dort u.a. Voltaire, Montesquieu und Fontenelle; Jean-Jacques Rousseau wurde von ihr als Sekretär und Erzieher ihres Sohnes beschäftigt. Ihrem Einfluß ist es zu verdanken, daß das Schloß die Französische Revolution unbeschadet überstand.





Das Schloß Chenonceau auf Wikipedia



09.07.2015 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Urlaub -


07.05.2013

Bloggertreffen



... war letztes Wochenende mal wieder angesagt, und für mich die Gelegenheit, auch hier mal wieder etwas zu posten. Der Freizeitblog kommt momentan ja wirklich zu kurz - was sich aber vermutlich ab September/Oktober ändern wird. Über die Gründe werde ich dann berichten.

Ich starte eine Fototour mit:



... der Erkenntnis, wie schnell die Zeit verging




... einem Eisgetränk in stilvoller Atmosphäre




... kunstvoll bemalten Toilettentüren - innen




... und außen




... von der Natur gemalten Blumen




... einem Verbotsschild, an das sich keiner hielt




... unverdeckten




... und verdeckten Anhängseln




... einer Statue, bei der man ins Grübeln kam, ob Jungmann oder Jungfrau




... und einer weiteren mit der Frage ob Grieche oder Römer




... Spiegelungen, die Herbstgedanken aufkommen ließen




... einem Motiv abseits des Laufweges




... und Himmelsblicken, bei denen immer wieder Freude aufkam


Wer nun gerne viele weitere (und auch bessere) Bilder sehen und wissen möchte, wo ich all dies erlebt habe, der lese den »Bericht zum Jubiläumstreffen« im Blog der Organisatorin »Agnes« sowie in weiteren Blogs von TeilnehmerInnen, die dabei waren und auf ihren Seiten darüber berichten (Liste wird nach Erscheinen der entsprechenden Beiträge ergänzt):

Agnes, erster Bericht

Agnes, zweiter Bericht

Dagmar

Gabi

Sylvia

aNette

Edith

Gerd

Es war ein wunder-, wunderschöner Tag - ganz lieben Dank an Agnes und an allen, die teilgenommen haben - ich freue mich schon jetzt auf das nächste Treffen!


07.05.2013 - 12:32 ~ ~ 7 Kommentare ~ Internette Treffen -


16.12.2012

Rätselauflösung



Katrin hat das Rätsel um das wertvolle Geschenk einer Leserin ja gelöst, sie schrieb ins Kommentarfeld:


... etwas Wertvolles, was man nicht auf den Müll wirft, auch wenn es sehr alt ist,
was man Ihnen, unserer treuen Zitante, anvertraut, eingepackt in so einer kostbaren Hülle,
das muss wohl ein Büchlein sein, mit Sprüchen, und vielleicht mit schönen Radierungen.



Und Karin (aus Radebeul), die mir dieses Büchlein geschickt hat, schrieb:


Liebe Frau Moll, hallo Zitante,
das ganze Jahr über haben Sie mir mit der Zusendung der Zitage große Freude gemacht und mein Leben bereichtert.
Jetzt möchte ich hiermit meinen Dank ausdrücken: mit einem Büchlein aus dem Nachlass meiner Oma.
Viele Freude damit!
Herzlichst, Karin



Und so sieht es aus:



~ Außenansicht ~




~ inneres Deckblatt ~




~ eine einzelne Seite ~


Eine sehr feine und schöne Hanschrift - und alles in Sütterlin ! Ich bin froh, daß meine Oma mir immer in Sütterlin geschrieben hat - und ich ihr auch (zumindest teilweise) in dieser Schrift antworten mußte. Dazu hatte sie mir das Alphabet in Sütterlin aufgemalt - und das Blatt hatte ich beim Schreiben immer neben mir liegen...

Zwischenzeitlich bin ich allerdings etwas aus der Übung gekommen und ich muß mich ganz schön anstrengen, die Sprüche lesen zu können.

Dankeschön, liebe Karin, ich habe mich wirklich sehr gefreut!

Und gerne wüßte ich von euch, ob ich das zur Verlosung bereitliegende Buch von Roland Breitenbach (siehe bereits sein in diesem Artikel verlostes Buch »Das Geheimnis der Steine«) »Mir ist danach zumute ... Gebete der Pflanzen das Jahr hindurch« unter den TeilnehmerInnen auslosen soll, es an die Schenkerin verschicke - oder es an die Rätselauflöserin Katrin versende?

Ich bin gespannt auf eure Meinung


16.12.2012 - 11:48 ~ ~ 0 Kommentare ~ Rätsel -


08.12.2012

Ein Geschenk



... von einer treuen Leserin habe ich bereits letzte Woche erhalten - ich komme jedoch erst jetzt dazu, es hier mitzuteilen - und mich gleichzeitig bei der Leserin zu bedanken - so eine Überraschung und so ein wertvolles Geschenk, ich bin von den Socken:





Das ist ja jetzt nur die Außenansicht - fast noch wertvoller ist das, was "drin" ist - könnt ihr euch denken, was es ist ?

Ratet doch mal fleißig drauf los - wenn sich genügend am Rätsel beteiligen werde ich mir überlegen, unter den TeilnehmerInnen ein kleines Buch zu verlosen, das schon seit längerer Zeit für einen solchen Zweck hier liegt.

Viel Spaß und Erfolg wünsche ich euch !


08.12.2012 - 14:29 ~ ~ 11 Kommentare ~ Rätsel -


16.11.2012

Eine neue Küchenmaschine



... habe ich mir zugelegt. Da ich weiß, daß viele von diesem Gerät (hauptsächlich wegen des hohen Preises) nicht viel halten und ich kontroverse Diskussionen vermeiden möchte, erwähne ich nicht, welche es ist ;-)

Ich bin jedenfalls begeistert von meiner "Lotte" - so nenne ich sie liebevoll. Heute habe ich mit ihrer Hilfe einen »Madeleines«-Teig gerührt. Weil ich nicht die "richtige" Backform dazu habe (sie sind, wie im verlinkten Artikel dargestellt, eigentlich länglich mit muschelförmigen Rillen und erinnern an Jakobsmuscheln) wurde der Teig kurzerhand in andere Mini-Backförmchen gefüllt. So sehen sie bei mir aus:



Natürlich hätte ich den Teig auch mit Hilfe eines normalen Rührgerätes herstellen können, dann hätte meine Küche allerdings ausgesehen wie nach einer Mehlschlacht. Zudem hat mein Krups 3 Mix im Alter von 42 Jahren seinen Geist aufgegeben. Für ein gleichwertiges Gerät mit entsprechendem Zubehör (den Mixstab brauche ich unbedingt für die Herstellung von Suppen) hätte ich knappe 100 € ausgeben müssen - die habe ich dann lieber in die Lotte investiert...


16.11.2012 - 19:00 ~ ~ 1 Kommentar ~ Alltagssplitter -


29.10.2012

Montagsherz



Zwischendurch eine kleine private Meldung von mir.

Mir geht es »nach meinem U'm'fall« mittlerweile wieder besser, ich konnte sogar am Freitag/Samstag meine Mutti besuchen. Meine Beweglichkeit ist allerdings noch eingeschränkt.

Gerade rechtzeitig vor dem Verknabbern am Samstagmittag habe ich diese beiden Herzchen photographiert - ich finde, sie passen in das »Projekt "Montagsherz" von Frau Waldspecht«.




Diese Woche ist arbeitsmäßig zwar durch den Feiertag am 1. November verkürzt, anstrengend wird sie trotzdem - so sehr ich mich auch auf die »Aphoristikertage« freue...


29.10.2012 - 08:15 ~ ~ 1 Kommentar ~ Alltagssplitter -


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