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26.08.2010
Kaffeemaschinen-Reinigungs-Aktion
Macht ihr das eigentlich auch so ???? ;-)))
Nachtrag
Das Foto scheint mißverständlich zu sein! Die Maschine befindet sich kopfüber im Spülwasser, also der Teil mit der Heizplatte befindet sich oben, habe ich mit dem Kranen festgeklemmt, damit die Maschine nicht rutschen kann - die Heizplatte wische ich natürlich nur mit einem feuchten Tuch ab!!
19.08.2010
In meinem
vorherigen Beitrag schrieb ich darüber, daß meine Eltern ein Geschäft hatten und sich wünschten, daß ich es übernehme und es weiterführe. Leserin Steffi wollte gerne wissen, um was für ein Geschäft es sich handelte.
Groß geworden bin ich ja in Belgien - die ersten Jahre, also so vom dritten bis zum zwölften Lebensjahr im flämischen (niederländisch sprechenden) Teil, danach im wallonischen (französisch sprechenden) Gebiet.
(Aufgrund der Länge des Beitrags habe ich diesen ausnahmsweise geteilt, deshalb
zum Weiterlesen hier klicken)
17.08.2010
Ich bin ein ziemlich bodenständiger Mensch und habe eigentlich sehr wenige Träume (ich meine: Wunsch- und nicht Schlafträume) - und wenn doch, dann sind es meistens ziemlich realistische, also welche, die mit meiner Lebensauffassung vereinbar sind.
In meiner Jugendzeit träumte ich davon, Stewardess zu werden. Das wäre mein Traum-Job gewesen, ferne Länder zu bereisen, fremde Menschen, Sprachen und Kulturen kennenzulernen - und dafür auch noch bezahlt zu werden ;-). Meine Eltern haben mir das aber ziemlich vehement ausgeredet, klar: Sie hatten ein Geschäft, das sie mir übergeben wollten und dafür war eine ganz andere Ausbildung erforderlich... Ich habe einige Zeit versucht, zusätzlich zur Schule und parallelen Ausbildung, zusätzlich zur Tätigkeit im Gewerbe meiner Eltern noch eine Abendschule zu besuchen, aber damit war ich hoffnungslos überfordert - zumal meine Eltern diesen Bemühungen mit allen Kräften entgegenwirkten.
Wahrscheinlich hätte ich die Eignungsprüfung zur Flugbegleiterin, wie man den Beruf heute nennt, auch gar nicht erst überstanden, denn es gab eine vorgegebene Mindestgröße, die ich bei weitem nicht erreichte. Das war mir aber damals gar nicht bewußt.
Den Beruf, den meine Eltern mir zugedacht hatten, habe ich aber auch nicht ergriffen, das Geschäft haben sie verkauft, denn daran war ich in keinster Weise interessiert. (Fremd)Sprachen haben es mir aber immer noch angetan und ab und zu kommt mir der Gedanke, mich mal mit
Esperanto zu befassen.
Vielleicht nehme ich das im Rentenalter in Angriff. Bis dahin bleibt es ein Wunschtraum.
16.08.2010
Neben meinem Festrechner, der zwischenzeitlich schon einige Jährchen gut und zuverlässig seine Deinste tut, habe ich noch einen Laptop. Als Zweitgerät für den Notfall. Ich kann ihn sowohl über WLAN als auch über einen Surfstick eines anderen Anbieters betreiben, was wichtig ist, wenn das Netz mal ausfallen sollte. Es hat mich in einigen Fällen schon "gerettet", wenn z.B. eine wichtige Arbeit termingerecht abzuliefern und eine Verbindung über LAN gerade nicht möglich war.
Der Laptop geht immer mit auf Reisen - sowohl, wenn ich mal für zwei, drei Tage zum Besuch meiner Mutti fahre - und natürlich darf er auch mit in den Urlaub, damit die Zitantenseite in dieser Zeit nicht so verwaist und ich mit meinen treuen LeserInnen weiterhin Kontakt halten kann - z.B. über den täglichen Newsletter, über den Tagesspruch und auch den ein oder anderen Bericht aus der Ferienfreizeit.
Der Laptop sollte nun aufgerüstet werden, er wurde mit der Zeit immer langsamer und die Anordnung der USB-Schnittstellen war so ungünstig, daß ich - obwohl 4 Schnittstellen vorhanden waren - immer nur 2 parallel nutzen konnte. Da meine
Tastatur immer mit auf Reisen geht und ich auch schlecht auf die Maus verzichten kann, war kein Platz mehr für Daten-, WLAN- oder Surfstick, eine elendige Stöpselei hin und her.
Leider hat die Festplatte beim Ausbau ihren Geist aufgegeben, noch bevor sie gespiegelt werden konnte. Die Nachricht erhielt ich am Freitag, kurz vor der Abreise in das Wochenende. Wie gut, daß ich die Postings im Heute-Blog schon vorab fertiggestellt hatte! Trotzdem hätte ich natürlich gerne von unterwegs aus kontrolliert, ob alles in richtiger Form und zur richtigen Zeit erschien...
Nun warte ich voller Ungeduld auf eine Nachricht, wie es weitergeht. Sollte eine Datenübertragung auf eine neue Festplatte noch gelingen, wäre das für mich die beste und günstigste Lösung. Falls nicht und ich muß sowieso sämtliche Anwendersoftware neu installieren, stellt sich die Frage, ob ich nicht gleich auf Windows 7 umstelle.
Hat jemand Erfahrung mit diesem neuen Betriebssystem oder hatte schon jemand Probleme, ältere Software bzw. Treiber zu installieren?
06.08.2010
In diesem Beitrag hatte ich angekündigt, über meinen Einkauf auf dem Bücherbummel in Düsseldorf zu berichten. Ja... ich weiß, ist schon ein paar Tage her, aber besser spät als nie ;-)
Also gekauft habe ich diese Bücher:
Im Einzelnen:
Guido Dieckmann: Die Poetin
Paul Doherty: Die Krieger des Seth
Joseph Heller: Weiß Gott
Suzanne Frank: Die Händlerin von Babylon
Maeve Binchy: Echo vergangener Tage
Elias Canetti: Die Stimmen von Marrakesch
Lennart Ramberg: Schmetterlinge im Eis
Noah Gordon: Der Medicus
Kennt jemand das ein oder andere Buch und weiß etwas darüber zu schreiben? Das wäre schön - gerne würde ich diese Meinungen nämlich an die Leserin, die in dieser Woche die Bücher überreicht bekam, weiterleiten...
03.08.2010
Zum Thema Brieffreundschaften fällt mir als allererstes meine Oma ein. Als ich so ungefähr 10 Jahre alt war, zeigte sie mir einen Karton, der war mit bunten Blümchen beklebt. Darin viele Briefe, weil ich aber nur einen kurzen Blick hineinwerfen durfte, kann ich nicht sagen, ob sie von einer Brieffreundin oder von einem Brieffreund waren. Und obwohl sie immer mit mir Sütterlin-Schrift geübt hat (damit ich ihre Briefe an mich auch lesen konnte), konnte ich nicht erkennen, aus welcher Stadt sie kamen. Jedenfalls war sie sehr stolz darauf und auf meine Frage, von wem die Briefe waren, bekam ich leider nie eine Antwort. Ich bin überzeugt - von meinem Opa waren sie nicht, der hat nur einen Stift zur Hand genommen, um Kreuzworträtsel auszufüllen ;-) Ich hatte gehofft, den Karton in ihrem Nachlaß zu finden, um so ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen - leider vergeblich!
Ich selbst habe nie gerne geschrieben. Mit der Hand am wenigsten, erst nachdem ich eine Schreibmaschine geschenkt bekam, ist der ein oder andere persönliche Brief entstanden. Obwohl das damals sehr verpönt war - aber die Empfänger bekamen lieber einen maschinengeschriebenen, als gar keinen Brief von mir. Im Computer- und Internet-Zeitalter ist es dann noch ein Stückchen einfacher geworden und so entstand im Juli 2001 über eine Anzeige bei emailfreundschaften.de (ich war gerade mal gucken, man braucht dort jetzt für den Eintritt ein Paßwort, deshalb verlinke ich es auch nicht) ein Kontakt mit Naemi aus Israel. Ihre erste eMail erreichte mich am 23. Juli und wir schrieben uns ab da regelmäßig, zum Schluß war es pro Woche eine Mail hin und eine her. Es waren teilweise Mails von ausgedruckt 5-6 Seiten und wir behandelten alle Themen, besonders intensiv aber die politischen Gegebenheiten im Nahen Osten.
Ende 2003 ist der Kontakt dann abgebrochen - es wurde mir einfach zu anstrengend. Gerne hätte ich weitergeschrieben - allerdings nur über Themen aus dem privaten Umfeld. Dazu ist es leider nicht gekommen. Vielleicht liest Naemi noch heute bei mir und läßt einen kleinen Kommentar da, wie es ihr und ihrer Familie geht - das würde mich sehr freuen!
02.08.2010
Damit sich endlich mal wieder was auf meiner Freizeit-Seite tut habe ich mich entschlossen, am Projekt von
»Kleines Strandgut« teilzunehmen.
Jeden Sonntagabend gibt Angela ein Stichwort vor und die ProjektteilnehmerInnen schreiben ihre Erinnerungen dazu. Mit einem Klick auf die obige URL oder auf das schöne Memories-Logo in der rechten Menüleiste könnt ihr die weiteren Teilnahmeregeln lesen - obwohl die Bedingungen so weit gesteckt sind, daß man kaum von 'Regeln' sprechen kann... Und mir gefällt, daß man "aus dem Nähkästchen" plaudern kann. Das fällt mir leichter als über aktuelle Ereignisse zu schreiben.
Das erste Stichwort lautet:
Brieffreundschaft. Spontan habe ich dazu 2 Erinnerungen, bis morgen Abend sollten sie hier zu lesen sein ;-)
05.07.2010
Gestern haben der Liebste und ich die erste "richtige" Fahrradtour in diesem Sommer unternommen - 4 Stunden waren wir unterwegs, allerdings mit einer längeren Pause im Eiscafé - den riesigen Stracciatella-Becher habe ich vor lauter Begeisterung leider vergessen zu photographieren...
Hier ein paar Eindrücke:
Während der Fahrt habe ich sehr oft an meine Kindheit gedacht. Ich war viel mit dem Fahrrad unterwegs, zur Schule, zu meinen Freundinnen, zum Einkauf und - zum Kamille pflücken. Daran mußte ich besonders viel denken. Ich durfte nur die in einem Weidekorb gesammelten, abgeknipsten Köpfchen mit nach Hause bringen. Meine Mutti hat diese dann in ausgedienten Nylonstrümpfen getan, so ca. 5 Handvoll in einem Strumpf. Dieser wurde auf dem Speicher jeweils mit dem Bein- und dem Fußende mit Heftzwecken an einen Balken befestigt, die Kamilleköpfchen wurden in der Mitte gut verteilt und mehrmals in der Woche vorsichtig "bewegt", damit sie rundum gut trocknen konnten. Zum Herbstbeginn wurden die Strümpfe abgenommen und die Kamille in Einmachgläser geschüttet, ich seh das Regal noch ganz genau vor mir.
Genutzt haben wir sie meistens für die äußere Anwendung, z.B. bei aufgeriebenen Knien nach einem Sturz, bei Gerstenkörnern oder auch bei Entzündungen bzw. Geschwüren. Dazu kamen 2 - 3 Eßlöffel Kamillenblüten in ein Stückchen Mull, das mit einem Faden zugebunden wurde. Das wurde in kochend heißem Wasser gelegt und man ließ die Kamille ziehen. Sobald das Wasser so weit abgekühlt war, daß man das Mullpäckchen anfassen konnte, wurde es etwas ausgedrückt und dann auf die Wunde gelegt. Dieser Vorgang wurde mehrmals wiederholt, manchmal 2 bis 3 Mal am Tag (jedes Mal ein neuer Aufguß).
Die Kamille duftete sehr intensiv, wenn ich heute mal einen Tee aus frischen Kamillenblüten aus der Apotheke aufgieße, scheint mir der Geruch weit weniger stark zu sein.
04.07.2010
Niederrheinische Spezialität möchte ich Euch vorstellen. In
»diesem Beitrag« hatte ich ja bereits die "Endivien untereinander" vorgestellt - eigentlich ein typisches Wintergericht.
Das sind "Schmörchen". Neue Kartoffeln, in der Schale gekocht und anschließend in der Pfanne mit Zwiebeln (und evtl. Speckstreifen und/oder Champignons) geschwenkt. Ideal als Beilage zu einem gemischten Salatteller - und somit gerade richtig an diesen heißen Tagen.
02.07.2010
will ich die Frage der Leserin Edith T., um was es sich bei dem Bild in
diesem Beitrag handelt.
Auf der genannten Veranstaltung zeigten ein paar Volkstanzgruppen aus der Region ihr Können, eine Gruppe z.B. tanzte auf "Klompen" - ich ließ es mir nicht nehmen und hab's auch mal ausprobiert - wenn ich darin tanzen müßte, würde ich mir wahrscheinlich die Beine brechen...
Eine Gruppe aus dem Münsterland war da und die Damen hatten diese sehr kunstvoll gestickten Hauben auf dem Kopf - es handelt sich um sogenannte Goldhauben, die von den Einwohnern nur an besonderen Feiertagen getragen wurden. Alle Hauben wurden einzeln nach Vorlagen nachgearbeitet.
Auf dieser Seite sieht man eine weitere Haube - möglicherweise ist es auch genau diese Gruppe, die dort aufgetreten ist?
13.06.2010
... an mich:
1.000 g Spargel
= 26 (fingerdicke) Stangen
= 700 g (geschält)
... wieder ein Bummeltag ! ;-))
Auf den
»Naturgenusstagen NRW - Niederrhein und Münsterland« (siehe dort Eintrag "Juni 2010") war ich hiervon begeistert:
Sind sie nicht wunderschön?
... habe ich anläßlich des (bis heute Abend noch) stattfindenden
»Bücherbummels« meine geliebte Geburtsstadt Düsseldorf besucht. Die meiste Zeit habe ich auf dem Stand von
»DAphA« verbracht und dort einige aphoristikinteressierte Menschen kennengelernt, aber mich auch über einen Besuch von
»Sunsy und ihrem Laird« riesig gefreut!
Natürlich habe ich aber auch mal "gebummelt" und an Ständen von antiquarischen Buchhandlungen zugeschlagen - nicht so sehr für mich - ich lese ja eher die »Literatur der knappen Worte« - als für meine Mutti, die eine richtige Leseratte ist und schon nervös wird, wenn ihr SuB (
Stapel
ungelesener
Bücher) die Höhe von 1,50 m unterschreitet ;-). Historische Romane sind ihre Favoriten und einige davon konnte ich gestern zu unschlagbaren Schnäppchenpreisen ergattern. Sie werden noch photographiert und dann auch hier gebloggt.
Die Rückreise nach Hause mit der DB wird mir allerdings mindestens genau so nachhaltig wie der Bücherbummel selbst in Erinnerung bleiben. Auch darüber werde ich noch berichten ;-)
30.05.2010
... des Rätsels über einen genialen Gegenstand in meiner Küche.
Renée hat es erraten, es ist ein "Antimilchüberkochring" - die genaue Bezeichnung des Teils kenne ich leider nicht. Und es funktioniert folgendermaßen:
Man legt den Glasring auf den Topfboden und gießt anschließend die zu kochende Milch darüber. Sobald die Milch eine bestimmte Temperatur erreicht hat bilden sich Bläschen am Topfboden die beim Aufsteigen dazu führen, daß der Glasring etwas angehoben wird - und danach wieder runterfällt. Das macht ein deutlich hörbares "Klack" - und je höher die Temperatur wird, umso schneller folgen die Klackgeräusche, bis sie, kurz vor dem Aufkochen, in ein permanentes Klackern übergehen. Das ist (solange man sich in Hörweite befindet) nicht zu überhören und man hat die Möglichkeit, die Kochplatte runterzuschalten oder den Topf von der Kochstelle zu ziehen.
Seitdem ich diesen Gegenstand nutze ist mir keine Milch mehr übergekocht.
Klein aber oho finde ich meinen Milchüberkochverhinderer ;-))
... ist versprochen und wird nicht gebrochen...
Heute also die Lösung zu
»diesem Rätsel«. Ich habe die Gelegenheit genutzt und das "Ding" mal auf einer freundlicheren Unterlage abgelichtet:
Die bisherigen Angaben lauteten:
• es ist kein Deckel
• es hat einen Durchmesser von ca. 8 cm und je eine Ausbuchtung oben und unten
• es wiegt 104 gr
• es ist kein Wende-Aschenbecher
• und auch keine Kochlöffelablage
• fürs Einmachen von Obst und Gemüse wird es auch nicht verwendet
• und es wird mitgekocht.
Wie gesagt, heute wird es aufgelöst. Aber noch nicht jetzt - erst heute Abend. Bis denne ;-)
[Nachtrag]
»Renee« meint, das wäre ein "Antimilchüberkochring". Was sag ich denn jetzt dazu?
Ältere Beiträge sind im Archiv nachzulesen.