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01.04.2012
Auf der Suche nach Texten zum heutigen
Palmsonntag fiel mir auf, daß einige bekannte Schriftsteller sich diesem Festtag in lyrischer Form gewidmet haben. Davon stelle ich euch ein paar mit einem Link zur entsprechenden Seite vor:
Wer weitere Gedichte oder sonstige Texte kennt oder findet, darf sie gerne im Kommentarfeld erwähnen - wer sicher ist, daß der Text urheberrechtsfrei ist, gerne in voller Länge, ansonsten bitte mit Linkadresse (selbst verfaßte Texte sind natürlich auch gerne gesehen).
Euch allen einen schönen Palmsonntag!
24.10.2010
Das Urteil der Menge mache dich immer nachdenklich,
aber niemals verzagt.
aus: »Lebensregeln«
August von Platen, eigentlich Karl August Georg Maximilian Graf von Platen-Hallermünde
* 24.10.1796 (Ansbach)
† 05.12.1835 (Syrakus/Sizilien)
war ein deutscher Dichter. Oft wird er August von Platen oder schlicht Graf Platen genannt.
(Link zu Wikipedia für ausführliche Lebensdaten)
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Eine Auswahl an Werken von August von Platen
21.10.2010
Das Volk ist das Herz des Landes;
man darf es nur rühren, und es quellen
Schätze von Uneigennützigkeit, Ergebung und Mut hervor.
aus: »Die Revolution von 1848«
Alphonse de Lamartine (Link führt zu Wikipedia)
* 21.10.1790 (Milly bei Mâcon)
† 01.03.1869 (Paris)
war ein französischer Dichter, Schriftsteller und Politiker. Er wuchs in der religiös und kulturell bestimmten Atmosphäre des elterlichen Gutes auf. Seine humanistische Erziehung bereicherte er durch frühe Auslandsaufenthalte. Die Ausbildung zum Offizier brach er aus Gesundheitsgründen nach kurzer Dauer 1814 ab.
Sein dichterisches Schlüsselerlebnis war die Liebe zu einer kranken, todgeweihten Frau. Daraus erwuchs Lamartines Gedichtsammlung "Poetische Betrachtungen", die ihn als ersten Lyriker der französischen Romantik international berühmt machte. Mit der Verbreitung sozialer und demokratischer Forderungen sowie seiner patriotischen "Geschichte der Girondisten" gewann er politischen Einfluß und trug wesentlich zum Sturz der Julimonarchie im Jahr 1848 bei.
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Eine Auswahl an Werken dieses Autors (überwiegend französische Literatur)
Für die meisten Menschen ist Erfahrung nichts anderes
als das Hecklicht eines Schiffes, das nur die Spur beleuchtet,
die es bereits hinter sich gelassen hat.
(zugeschrieben)
Samuel Taylor Coleridge
* 21.10.1772 (Ottery Saint Mary/Devon)
† 25.07.1834 (Highgate/London)
war ein englischer Dichter der Romantik, Kritiker und Philosoph. Zusammen mit William Wordsworth und Robert Southey gehörte er den so genannten Lake Poets an. Sein bekanntestes Werk ist die Ballade The Rime of the Ancient Mariner (dt. Ballade vom alten Seemann oder Der alte Matrose) - veröffentlicht 1798 in der gemeinsam mit Wordsworth herausgegebenen Sammlung Lyrical Ballads, die nach traditioneller Auffassung die englische Romantik begründete. Coleridge prägte die Formel von der willentlichen Aussetzung der Ungläubigkeit.
(Quelle: Wikipedia)
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Eine Auswahl an Werken von Samuel Coleridge (überwiegend englische Literatur)
18.10.2010
Was man auch tun mag,
vor und nach dem Erfolg
ist der Ton nie derselbe.
aus: »Gefährliche Liebschaften«
Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos
* 18. Oktober 1741 in Amiens
† 5. September 1803 in Tarent
war ein französischer Offizier und Schriftsteller. Laclos, wie er in der Literaturgeschichte schlicht heißt, verdankt seinen Ruhm einem einzigen Buch, dem Briefroman Gefährliche Liebschaften (Originaltitel: Les Liaisons dangereuses) von 1782, der als einer der besten französischen Romane des 18. Jahrhunderts gilt.
(Quelle: Wikipedia)
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Verschiedene Versionen des Werkes »Gefährliche Liebschaften«
13.10.2010
29.09.2010
03.09.2010
Die größten Menschen sind jene,
die anderen Hoffnung geben können.
(zugeschrieben)
»Jean Jaurès« (Link führt zu Wikipedia)
französischer sozialistischer Politiker und Historiker
* 03.09.1859 (Castres) † 31.07.1914 (Paris)
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Eine Auswahl an Werken von und über Jean Jaurès (größtenteils französisch)
26.08.2010
Heute ist es modern, von den Armen zu sprechen.
Die Armen zu kennen und zu lieben, ist etwas ganz anderes.
(zugeschrieben)
Mutter Teresa, eigentlich Anjezë Gonxhe Bojaxhiu (Link führt zu Wikipedia)
(zum Gedenken an Mutter Teresa, die heute vor 100 Jahren geboren wurde)
Eine Auswahl an Werken von und über Mutter Teresa
21.08.2010
Die Entfaltung des menschlichen Wachsens
entwickelt sich vom absoluten Bedürfnis, geliebt zu werden,
zur völligen Bereitschaft, Liebe zu geben.
(zugeschrieben)
William Stern, eigentlich Wilhelm Louis Stern (Link führt zu Wikipedia)
deutscher Psychologe, Begründer der Differenziellen Psychologie und Erfinder des Intelligenzquotienten
* 29.04.1871 (Berlin) † 27.03.1938 (Durham/North Carolina)
Eine Auswahl an Werken von und über William Stern
20.08.2010
Durch ihre Unglaubhaftigkeit
entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden.
(zugeschrieben)
Heraklit von Ephesos (Link führt zu Wikipedia)
vorsokratischer Philosoph aus dem ionischen Ephesos
* um 520 v. Chr. † um 460 v. Chr.
Weitere Tagessprüche/Leseblüten von diesem Autor
Veröffentlichungen von und über Heraklit von Ephesos
25.05.2010
Zweifel:
Widerrede gegen sich selbst
(aus einem Manuskript)
© Walter Ludin
Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor
* 23.11.1945 (Grosswangen/LU)
Veröffentlichungen von Walter Ludin
(Einige Werke sind auch direkt im
Wegwarte-Verlag zu beziehen)
Der Kluge achtet auch
auf die Worte des Einfachen.
~ Autor/in unbekannt ~
(... aus gegebenem Anlaß - und nur ausnahmsweise ein Spruch von "Unbekannt")
11.05.2010
Ein Scherz hat oft gefruchtet,
wo der Ernst nur Widerstand hervorzurufen pflegte.
aus: »Berengar«
(Link führt zu ausgewählten Werken mit Texten von und über den Autor auf amazon)
August von Platen-Hallermünde (Link führt zu Wikipedia)
deutscher Dichter
* 24.10.1796 (Ansbach) † 05.12.1835 (Syrakus/Sizilien)
04.05.2010
Haltung läßt sich
leichter bewahren als wiedergewinnen.
(zugeschrieben) (Link führt zu ausgewählten Werken von und über den Autor auf amazon)
Thomas Paine (Link führt zu Wikipedia)
politischer Intellektueller und einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten
* 29.01.1737 (Thetford/Norfolk, Königreich Großbritannien)
† 08.06.1809 (New York)
03.05.2010
Wer Wahrheit sucht,
darf die Stimmen nicht zählen.
(zugeschrieben) (Link führt zu ausgewählten Werken von und über den Autor auf amazon)
Gottfried Wilhelm Leibniz (Link führt zu Wikipedia)
deutscher Philosoph und Gelehrter, Doktor des weltlichen und des Kirchenrechts
* 01.07.1646 (Leipzig)
† 14.11.1716 (Hannover)
28.04.2010
Nur völlige Klarheit der gegenseitigen Beziehungen
kann den Erfolg eines Abkommens zur Erreichung
des nächsten gemeinsamen Zieles gewährleisten.
(aus: »Über ein Kampfabkommen für den Aufstand«) (Link führt zu ausgewählten Werken von und über den Autor auf amazon)
Wladimir Iljitsch Lenin, eigentlich Wladimir Iljitsch Uljanow (Link führt zu Wikipedia)
russischer Politiker und Revolutionär
* 22.04.1870 (Simbirsk, heute Uljanoegvsk)
† 21.01.1924 (Gorki bei Moskau)
27.04.2010
Selbstachtung, Selbsterkenntnis, Selbstbeherrschung -
diese drei führen das Leben empor zu königlicher Kraft.
(zugeschrieben) (Link führt zu ausgewählten Werken von und über den Autor auf amazon)
Alfred Lord Tennyson (Link führt zu Wikipedia)
britischer Dichter des Viktorianischen Zeitalters
* 06.08.1809 (Somersby/Lincolnshire)
† 06.10.1892 (Aldworth bei Reading)
26.04.2010
Wenn ... der Einzelne über seine Pflichten besser unterrichtet wäre,
so wäre er von der Meinung seiner Freunde weniger abhängig.
aus: »Vom Geist« (Link führt zu ausgewählten Werken von und über den Autors auf amazon)
Claude Adrien Helvétius (Link führt zu Wikipedia)
französischer Philosoph
* 26.02.1715 (Paris)
† 26.12.1771 (Paris)
16.04.2010
Ganz gewiß hat es auf dieser Welt
niemals Hexen und Hexenmeister gegeben;
aber ebenso unleugbar haben zu allen Zeiten Leute an Betrüger geglaubt,
die das Talent besaßen, als Zauberer aufzutreten.
aus: »Neunundneunzig Abenteuer« (Link führt zu ausgewählten Werken des Autors auf amazon)
Giacomo Girolamo Casanova (Link führt zu Wikipedia)
venezianischer Schriftsteller und Abenteurer
* 02.04.1725 (Venedig) † 04.06.1798 (Schloß Dux/Böhmen)
15.04.2010
Der Freund des Gespräches aber
ist der Freund des Friedens, der nur
auf dem Gespräch der Menschen miteinander ruhen kann.
(Auf dem Weltkongress der Germanisten in Göttingen 1985)
Richard von Weizsäcker (Link führt zu Wikipedia)
deutscher Politiker
* 15.04.1920 (Stuttgart)
Heute vor 90 Jahren wurde Richard Karl Freiherr von Weizsäcker geboren. Er war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin. Am 23. Mai 1984 wurde Weizsäcker mit bislang beispielloser Mehrheit (mit 832 von 1017 gültigen Stimmen) von der Bundesversammlung als Nachfolger von Karl Carstens zum Bundespräsidenten gewählt und am 23. Mai 1989 im Amt bestätigt.
Weizsäcker verstand sein Amt nicht nur als repräsentatives. Er war stets um Ausgleich zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Kräften bemüht und suchte Orientierung in den wesentlichen gesellschaftspolitischen und auch in internationalen Fragen zu geben. Bei aller Betonung der West-Bindung der Bundesrepublik Deutschland engagierte er sich für die Aussöhnung mit dem Osten und suchte den Dialog mit der DDR. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 wies Weizsäcker Deutschland eine Schlüsselrolle für eine gemeinsame Ostpolitik des Westens zu. In der letzten Phase seiner Amtszeit provozierten Weizsäckers öffentliche Stellungnahmen beispielsweise gegen den Rechtsextremismus und die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland oder gegen eine Änderung des Grundrechtes auf Asyl durchaus kritische Stimmen in seiner Partei.
Quelle: Auszug aus Multimedia Enzyklopädie 2003,
mit freundlicher Genehmigung des Tandem Verlag GmbH, Königswinter
14.04.2010
Gefunden in meiner Tageszeitung:
(Der Aphorismus stammt aus seinem Buch:
»Zwischenrufe« - Link führt zu amazon)
08.04.2010
Ein Scherz, ein lachend Wort entscheidet oft
Die größten Sachen treffender und besser
Als Ernst und Schärfe.
aus: »Satiren«
Horaz, eigentlich Quintus Horatius Flaccus
römischer Dichter
* 08.12.65 v. Chr. (Venusia)
† 27.11.08 v. Chr. (Rom)
Quintus Horatius Flaccus Horaz erhielt in Rom eine vorzügliche Ausbildung. Als Student der Philosophie in Athen schloss er sich der Sache Brutus' an und kämpfte als Kriegstribun auf dessen Seite in der Schlacht von Philippi, in der Brutus geschlagen wurde. Horaz floh und kehrte nach Rom zurück, als man ihm dort Amnestie gewährte. Durch Enteignung des väterlichen Landgutes war Horaz mittellos geworden und musste sich somit seinen Lebensunterhalt als Kanzleischreiber bei der römischen Stadtverwaltung und als Gelegenheitsdichter verdienen.
Horaz gewann durch seine klassisch reinen Oden die Bewunderung Maecenas, eines der einflussreichsten Staatsmänner und Kunstsammler der Zeit. Die finanzielle Unterstützung Maecenas ermöglichte Horaz ein sorgloses Leben. Er wurde zusammen mit Vergil der Lieblingsdichter der Römer. Im Palast des Kaisers Augustus war er ein gern gesehener Gast. Für die Jahrhundertfeier des Jahres 17 v.Chr. dichtete er das "Carmen saeculare". In Sermonen, Satiren und Episteln zeichnete Horaz ein kritisches Bild seiner Zeitgenossen. Die nach griechischem Vorbild entstandenen Oden gelten als seine reifsten Werke. Gegen den ungesunden Reichtum und den Verfall der Sitten Roms zur Zeit der Republik richtete sich sein Spätwerk.
Die "Ars Poetica", die sich mit der Dichtkunst beschäftigt, gilt als sein Hauptwerk.
Quelle: Multimedia Enzyklopädie 2003, mit freundlicher Genehmigung des
Tandem Verlag GmbH, Königswinter
12.03.2010
Große Gelegenheiten, anderen zu helfen,
ergeben sich selten,
kleine dagegen tagtäglich.
(zugeschrieben)
Paul Gerhardt (Link führt zu Wikipedia)
evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter
* 12.03.1607 (Gräfenhainichen)
† 27.05.1676 (Lübben an der Spree)
Heute vor 403 Jahren wurde Paul Gerhardt geboren. Der Sohn eines Gastwirts und einer Pfarrerstochter studierte im streng lutherischen Wittenberg Theologie und war anschließend Hauslehrer in Berlin, später (seit 1657) Diakon an der Berliner Nikolaikirche. Auf Grund von Differenzen mit dem nicht-lutherischen Herrscherhaus wurde er 1667 abgesetzt.
Gerhardts Schaffen bildet den Höhepunkt der evangelischen Kirchenlieddichtung nach Luther. Seine Lieder - z.B. "Geh aus, mein Herz, und suche Freud" - gehören zu den wenigen Dichtungen des 17. Jahrhunderts, die bis heute lebendig geblieben sind. Von den 132 Liedern Gerhardts sind viele noch heute in Gebrauch; sie bilden ihrem Inhalt nach den Übergang von der kirchlichen Objektivität zum rein persönlichen Gefühlsleben. Viele Lieder Gerhardts wurden von Johann Crüger mit Melodien versehen.
Quelle: Multimedia Enzyklopädie 2003, mit freundlicher Genehmigung des
Tandem Verlag GmbH, Königswinter
26.01.2010
Die Furcht unterdrückt nur Laster,
bringt aber keine Tugenden hervor.
aus: »Über den Geist«
»Claude Adrien Helvétius« (Link führt zu Wikipedia)
französischer Philosoph
*26.02.1715 (Paris)
†26.12.1771 (Paris)
Heute vor 295 Jahren wurde Claude Adrien Helvétius geboren. Er war ein französischer Philosoph, in seiner Jugend umsorgt und verwöhnt und so begabt, daß die bekanntesten Aufklärer seiner Zeit - Fontenelle und Voltaire - um die Mentorenstelle weteiferten. Sein Hauptwerk "De l'Esprit" (Über den Geist) wurde trotz eines königlichen Druckprivilegs später beschlagnahmt und Helvétius zu einem Widerruf gedrängt. Im Werk wurden die Jesuiten, die Sorbonne und der Papst angegriffen.
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