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31.07.2012

*Rainer Haak*


Ich wünsche dir auf deinem Weg nicht jeden Tag Sonnenschein.
Aber ich wünsche dir, dass du dich über den ersten Sonnenstrahl nach langer Regenzeit
von ganzem Herzen freuen kannst.

(aus: »Ein Wort für jeden Tag«)
»© Rainer Haak«
deutscher Schriftsteller, Theologe und Aphoristiker, * 1947

31.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Haak, Rainer -


*Jean Paul*


Man gibt seine Kinder auf die Schule, daß sie still werden,
auf die Hochschule, daß sie laut werden.

(zugeschrieben)
»Jean Paul«, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter«
deutscher Schriftsteller, 1763-1825

31.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Paul, Jean -


*Arthur Feldmann*


Sein oder Nichtsein?
Im Duell bekannten sich beide einmütig zum Sein...

(aus: »Spiegelungen«)
»© Arthur Feldmann«
Schriftsteller österreichischer Herkunft, * 1926

31.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Feldmann, Arthur -


*F. W. Nietzsche*


Man belohnt seinen Lehrer schlecht,
wenn man immer sein Schüler bleibt.

(zugeschrieben)
»Friedrich Wilhelm Nietzsche«
deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe, 1844-1900

31.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Nietzsche, Friedrich Wilhelm -


*Gerd de Ley*


Der größte Abstand zwischen zwei Menschen
ist eine Schwelle.

(aus: »Houten Dief«)
»© Gerd de Ley«
belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger, * 1944

31.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ de Ley, Gerd -


*Gregor von Nazianz*


Wenn die Menschen nicht
das erste Gebot der Vernunft, Abwege zu meiden, beachten,
ist es wichtig, daß sie sich doch nach
dem zweiten Gebot der Vernunft richten, nämlich,
sich vom Abweg zurückführen zu lassen.

(zugeschrieben)
»Gregor von Nazianz der Jüngere«
griechischer Kirchenlehrer, Bischof von Sasima und einer der drei kappadokischen Väter, um 330-390

31.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Gregor von Nazianz -


*Werner Mitsch*


Besitz wird gefährlich,
wenn er vom Besitzenden Besitz ergreift.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

31.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Brigitte Fuchs*


Immer suchen wir etwas, das wir gar nicht verloren haben
und finden etwas, das wir gar nicht gesucht haben…

(aus einem Manuskript)
»© Brigitte Fuchs«
Schweizer Autorin, Lyrikerin und Sprachspielerin, * 1951

31.07.2012 - 09:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Fuchs, Brigitte -


*Søren Aabye Kierkegaard*


Die Menschen sind doch sonderbare Wesen.
Sie gebrauchen nie die Freiheit, die sie haben,
sondern fordern die, die sie nicht haben:
Denkfreiheit haben sie, Redefreiheit fordern sie.

(aus: »Entweder - Oder«)
»Søren Aabye Kierkegaard«
dänischer Philosoph, Essayist, Theologe und religiöser Schriftsteller, 1813-1855


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31.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Kierkegaard, Søren Aabye -


*Manfred Hinrich*


Affen können nicht menschlich sein,
umgekehrt gibts keine Schwierigkeiten

(aus: »Scherben 2002 - 2004«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

31.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


30.07.2012

*Aristoteles*


Das Wissen und Verstehen um seiner selbst willen
findet aber im höchsten Grade bei derjenigen Wissenschaft statt,
die es mit der höchsten Erkenntnis zu tun hat.

(zugeschrieben)
»Aristoteles«
griechischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker, 384-322 v. Chr.

30.07.2012 - 20:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Aristoteles -


*Montesquieu*


Wenn man nur glücklich sein wollte, wäre es bald getan:
aber man will ja glücklicher als die andern sein, und das ist fast immer schwierig,
weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie wirklich sind.

(aus: »Meine Gedanken«)
»Montesquieu«
französischer Schriftsteller, Philosoph und Staatstheoretiker der Aufklärung, 1689-1755

30.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Montesquieu -


*Detlev Fleischhammel*


Nicht alles, was legal ist,
ist auch legitim.

(aus einem Manuskript)
»© Detlev Fleischhammel«
deutscher Theologe, * 1952 (Berlin-Ost)

30.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Fleischhammel, Detlev -


*Lü Buwei*


Wer einen Ertrinkenden retten will, muss sich nass machen,
wer einen Entlaufenen einfangen will, muss rennen.

(aus: »Frühling und Herbst des Lü Buwei«)
»Lü Buwei, auch Lü Bu We, Lü Bu-wei, Lü Puwei oder Lü Pu-wei«
chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph, um 300 bis 236 oder 235 v. Chr.

30.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Lü Buwei -


*Germund Fitzthum*


Die Höflichkeit des Kellners ist die einzige,
die sich sofort bezahlt macht.

(aus: »Der Literat im Caféhaus«)
© Germund Fitzthum
österreichischer Aphoristiker, * 1938

30.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Fitzthum, Germund -


*Berthold Auerbach*


Wenn die Menschen in Zank und Streit geraten sollen,
da werden die Zaghaftesten beredt;
wenn es aber gilt, ein Liebeswort, ein versöhnendes, zu sagen,
da krümmen und winden sie sich wie Stotternde.

(zugeschrieben)
»Berthold Auerbach«, eigentlich Moses Baruch Auerbacher
deutscher Schriftsteller, 1812-1882

30.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Auerbach, Berthold -


*Katharina Eisenlöffel*


Der Mensch ist unergründlich;
du kannst seiner nie sicher sein.

(aus: »Weisheit des Lebens«)
»© Katharina Eisenlöffel«
österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin, * 1932

30.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Eisenlöffel, Katharina -


*Victor Hugo*


Unglück macht Menschen,
Wohlstand macht Ungeheuer.

(zugeschrieben)
»Victor Hugo«, eigentlich Victor-Marie Hugo
französischer Schriftsteller und Publizist, 1802-1885

30.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hugo, Victor-Marie -


*Werner Mitsch*


Alle Welt flirtet,
kein Schwein liebäugelt mehr.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

30.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Wilhelm Busch*


Leicht kommt man an das Bildermalen,
doch schwer an Leute, die's bezahlen.

(aus: »Maler Klecksel«)
»Wilhelm Busch«
deutscher humoristischer Dichter und Zeichner, 1832-1908


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Foto: werner22brigitte/pixabay.com


30.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Busch, Wilhelm -


*Manfred Hinrich*


Anfang und Ende haben den Schlüssel zueinander,
zwischendurch geht er verloren

(aus einem Manuskript)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

30.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


29.07.2012

*Elmar Kupke*


Man ist nur müde
durch zu viel Bewußtsein an zu wenig Umgebung…

(aus: »Der Stadtphilosoph 2«)
»© Elmar Kupke«
deutscher Aphoristiker, * 1942

29.07.2012 - 20:00 ~ ~ ~ Kupke, Elmar -


*Jacques Wirion*


Wer den Leuten einen Spiegel vorhält,
muß damit rechnen, daß sie noch eitler werden.

(aus: »Saetzlinge«)
»© Jacques Wirion«
luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker, * 1944

29.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Wirion, Jacques -


*Carl Fürstenberg*


Aktionäre sind dumm und unverschämt.
Dumm, weil sie mir ihr Geld überlassen,
und unverschämt, weil sie auch noch Dividenden dafür haben wollen.

(zugeschrieben)
»Carl Fürstenberg«
deutscher Bankier, 1850-1933

29.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Fürstenberg, Carl -


*Gudrun Kropp*


Die Sonne am Himmel tut mir heute gut.
Doch wenn die Sonne einmal hinter den Wolken verborgen ist,
trägst du sie für mich in deinem Herzen.

(aus einem Manuskript)
»© Gudrun Kropp«
deutsche Autorin, * 1955

29.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Kropp, Gudrun -


*Alexander Eilers*


Das Leben ist reine Zeitverschwendung.
Jedenfalls an Werktagen.

(aus: »Kätzereien«)
»© Alexander Eilers«
deutscher Aphoristiker, * 1976

29.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Eilers, Alexander -


*Egon Friedell*


Nur beim Dilettanten
decken sich Mensch und Beruf.

(aus: »Ecce poeta«)
»Egon Friedell«, eigentlich: Egon Friedmann
österreichischer Schriftsteller, Theaterkritiker, Kulturhistoriker, Kabarettist und Schauspieler, 1878-1938

29.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Friedell, Egon -


*Klaus D. Koch*


Er legte ihr sein Herz vor die Füße,
doch sie kam nicht aus den Tritt.

(aus: »Verhexte Texte - verzauberte Worte«)
»© Klaus D. Koch«
deutscher Mediziner und Aphoristiker, * 1948

29.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Koch, Klaus D. -


*Gustav Freytag*


Wem das Herz fest bleibt in der Not,
der wird zuletzt nicht nur den lauen Freunden,
auch seinen Feinden ehrfürchtig.

(aus: »Markus König«)
»Gustav Freytag«
deutscher Schriftsteller, 1816-1895

29.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Freytag, Gustav -


*Werner Mitsch*


Zuerst machen wir am besten die Augen zu
und dann sehen wir weiter.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

29.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Klaus Ender*


Zufriedenheit ist
der schönste Zustand der Seele.

© Klaus Ender
deutsch-österreichischer Fachbuchautor und Künstler der Fotografie, * 1939


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Foto: © Klaus Ender


29.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Ender, Klaus -


*Peter Hohl*


Entlarvend

Wer andere egozentrisch nennt,
neidet ihnen vielleicht den Platz im Zentrum,
der doch eigentlich ihm gebührt?

(aus: »Ein Mittel gegen Einsamkeit...«)
»© Peter Hohl«
deutscher Journalist und Verleger, * 1941

29.07.2012 - 07:00 ~ ~ ~ Hohl, Peter -


*Manfred Hinrich*


Zuverlässigkeit,
Sicherheit auch im Sensibelsten

(aus: »Scherben 2012«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

29.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


28.07.2012

*Andrea Koßmann*


Vergessene Vergangenheit

Vergessen bedeutet, nicht mehr an die Vergangenheit denken zu müssen.
Wenn das so einfach wäre, würd ich gern alles vergessen, nur um für die Zukunft empfänglich zu sein.

(aus einem Manuskript)
»© Andrea Koßmann«
deutsche Autorin, * 1969

28.07.2012 - 18:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Koßmann, Andrea -


*Benjamin Franklin*


Wer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat,
bekommt Verachtung zum Abendbrot.

(zugeschrieben)
»Benjamin Franklin«
nordamerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann, 1706-1790

28.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Franklin, Benjamin -


*Michael A. Bussek*


Zum Debatten-Debakel:
Danebenliegen halten manche für eine bequeme Ausgangsposition.

(aus einem Manuskript)
»© A. Michael Bussek«
gez.: vom Leben!, * 1966

28.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Bussek, A. Michael -


*Gustave Flaubert*


Das Dasein ist nur erträglich,
wenn man seine elende Persönlichkeit vergißt.

(aus einem Brief an George Sand)
»Gustave Flaubert«
französischer Schriftsteller, 1821-1880

28.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Flaubert, Gustave -


*Gerald Dunkl*


Eine Gesellschaft die es zuläßt,
mit Waffengewalt verteidigt zu werden,
ist keine verteidigungswürdige

(aus: »Stammtischphilosophen«)
»© Gerald Dunkl«
österreichischer Geronto-Psychologe, * 1959

28.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Dunkl, Gerald -


*Johann Gottlieb Fichte*


Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab,
was für ein Mensch man ist.

(aus: »Über die Bestimmung des Gelehrten«)
»Johann Gottlieb Fichte«
deutscher Erzieher und Philosoph, 1762-1814

28.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Fichte, Johann Gottlieb -


*Nikolaus Cybinski*


Ein Staatsbegräbnis ist noch immer die feierlichste Art,
den Tod definitiv zu machen.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun... Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?«)
© Nikolaus Cybinski
deutscher Lehrer, Autor und Aphoristiker, * 1936

28.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Cybinski, Nikolaus -


*Charles Joseph Fürst de Ligne*


Enthusiasmus und Fanatismus.
Jener gehört zur Größe der Seele,
dieser zur Kleinheit des Geistes.

(aus: »Gedanken und Einfälle«)
»Charles Joseph Fürst de Ligne«
belgischer Offizier, Diplomat in österreichischen Diensten und Schriftsteller, 1735-1814

28.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Ligne, Charles Joseph Fürst de -


*Werner Mitsch*


Was das Fliegen anbelangt,
sind die Pinguine echte Pechvögel.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

28.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Anselm Feuerbach*


Die alten großen Meister
sind meistens ehelos geblieben.

(aus: »Ein Vermächtnis«)
»Anselm Feuerbach«
deutscher Maler, 1829-1880

28.07.2012 - 09:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Feuerbach, Anselm -


*L. N. Tolstoi*


Nur wer in Übereinstimmung mit seinem Gewissen lebt,
kann wohltuenden Einfluß auf andere haben.

(zugeschrieben)
»Lew Nikolajewitsch Tolstoi«
russischer Schriftsteller, 1828-1910


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28.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Tolstoi, Lew Nikolajewitsch -


*Manfred Hinrich*


Wer eine Hand hat,
hat sie schon im Spiel

(aus einem Manuskript)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

28.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


27.07.2012

*Epikur*


Eine bescheidene Mahlzeit bietet den gleichen Genuss wie eine prunkvolle Tafel,
wenn nur erst das schmerzhafte Hungergefühl beseitigt ist.
Und Brot und Wasser gewähren den größten Genuss,
wenn wirkliches Bedürfnis der Grund ist, sie zu sich zu nehmen.

(aus: »Brief an Menoikeus«)
»Epikur«
griechischer Philosoph und Begründer des Epikureismus, 341 bis 271 oder 270 v. Chr.

27.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Epikur -


*Werner Braun*


Das ist unser großes Dilemma: Die Menschen haben die Erde zur Hölle gemacht.
Wer ein Paradies auf Erden schaffen will, muß in jetzigen Zeiten scheitern.
Wer dies aber nicht versucht, bekommt nie einen Platz im Himmel.

(aus einem Manuskript)
»© Werner Braun«
deutscher Aphoristiker, 1951-2006

27.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Braun, Werner -


*Epiktet*


Versuche dich um Himmels willen an kleinen Dingen;
erst danach mache mit größeren weiter.

(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.

27.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Epiktet -


*Erhard Blanck*


Am besten schmecken Antibiotika und Hormone
immer noch in Form eines Steaks.

(aus einem Manuskript)
© Erhard Blanck
deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler, *1942

27.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Blanck, Erhard -


*F. M. Dostojewski*


Zum Glück sind die Menschen geschaffen,
und wer vollkommen glücklich ist,
der ist gewürdigt, sich selbst sagen zu dürfen:
Ich habe das Gebot Gottes auf dieser Erde erfüllt.

(aus: »Die Brüder Karamasow«)
»Fjodor Michailowitsch Dostojewski«
russischer Schriftsteller, 1821-1881




*Lothar Bölck*


Hass ist
die aggressivste Form der Verachtung.

(aus: »Mit der Macht ist der Mensch nicht gern alleine«)
© Lothar Bölck
deutscher Kabarettist und Autor, * 1953

27.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Bölck, Lothar -


*Johann Peter Eckermann*


So auch haben gute Meister nichts Angelegentlicheres zu tun,
als sich gute Schüler zu bilden, in denen sie
ihre Grundsätze und Tätigkeiten fortgesetzt sehen.

(aus: »Gespräche mit Goethe«)
»Johann Peter Eckermann«
deutscher Dichter und enger Vertrauter Goethes, 1792-1854

27.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Eckermann, Johann Peter -


*Werner Mitsch*


Verwandtschaft ist gut.
Gute Verwandtschaft ist besser.
Aber am besten ist ein schöner samtiger Rotwein.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

27.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Horst A. Bruder*


Der höchste Grad der Selbstverwirklichung ist erst dann erreicht
wenn wir anderen dabei helfen

(aus: »TriebFeder«)
© Horst A. Bruder
deutscher Aphoristiker, * 1949

27.07.2012 - 09:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Bruder, Horst A. -


*Heinrich von Kleist*


Denn die Begriffe von Glück sind so verschieden
wie die Genüsse und die Sinne,
mit welchen sie genossen werden.

(aus: »Briefe«)
»Heinrich von Kleist«
deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist, 1777-1811

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Foto: Katrin Schindler/pixelio.de


27.07.2012 - 08:00 ~ ~ 3 Kommentare ~ Kleist, Heinrich von -


*Manfred Hinrich*


Verkrampfst du dich beim Suchen des Fehlers,
nutzt er die Gelegenheit und versteckt sich aus Spaß

(aus: »Scherben 2012)«
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

27.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


26.07.2012

*Wolfgang Kownatka*


Vergangenheit braucht Historiker,
Gegenwart bedarf der Macher,
aber die Zukunft braucht Visionen.

(aus: »Heiteres und Nachdenkliches über Mensch und Zukunft«)
»© Wolfgang Kownatka«
deutscher Oberstleutnant a.D. und Journalist, * 1938

26.07.2012 - 20:00 ~ ~ ~ Kownatka, Wolfgang -


*Sigmar Schollak*


Macht nichts, sagte der Optimist,
in humorarmer Zeit lache ich über den Ernst.

(aus: »Tätowierungen«)
»© Sigmar Schollak«
Musiker, Prosa- und Hörspielautor, Aphoristiker, 1930-2012

26.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Schollak, Sigmar -


*Peter Altenberg*


Geniale Organisation:
Eine ungeheure Summe von treibender Kraft in sich aufspeichern können,
ohne Schutzventile öffnen zu müssen!
Dampfkessel, die nicht platzen!

(aus: »Pròdrŏmŏs«)
»Peter Altenberg«, eigentlich Richard Engländer
österreichischer Schriftsteller, 1859-1919

26.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Altenberg, Peter -


*Wolfgang Mocker*


Wozu ein kompletter, abendfüllender Gedanke -
wenn es eine Talkshow auch schon tut.

(aus einem Manuskript)
»© Wolfgang Mocker«
deutscher Journalist und Autor, 1954-2009

26.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mocker, Wolfgang -


*Alexandre Dumas d.J.*


Glücklicher als der Glücklichste ist,
wer andere Menschen glücklich machen kann.

(zugeschrieben)
»Alexandre Dumas der Jüngere«
französischer Romanschriftsteller und dramatischer Dichter, 1824-1895

26.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Dumas, Alexandre der Jüngere -


*Billy*


Essen gehen kann man mit allerlei Leuten –
Denken gehen mit den wenigsten.

(aus: »Wir Kleindenker«)
»Billy«, eigentlich Walter Fürst
Schweizer Aphoristiker, * 1932

26.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Billy -


*Ralph Waldo Emerson*


Es ist das Schicksal des Genies, unverstanden zu bleiben.
Aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie.

(zugeschrieben)
»Ralph Waldo Emerson«
US-amerikanischer Philosoph, einflussreicher Unitarier und Schriftsteller, 1803-1882

26.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Emerson, Ralph Waldo -


*Sigrun Hopfensperger*


Besser den Bleistift spitzen und planen
als mit dem spitzen Bleistift zu planen.

(aus: »Mitten aus dem Herzen«)
»© Sigrun Hopfensperger«
deutsche Aphoristikerin, * 1967

26.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hopfensperger, Sigrun -


*Werner Mitsch*


Unangenehme Dinge sollte man so lange vertagen,
bis sie sich verjähren.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

26.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*G. B. Clemenceau*


Erst muß man wissen, was man will,
dann muß man den Mut haben, es zu sagen,
und anschließend die Tatkraft, es zu tun.

(zugeschrieben)
»Georges Benjamin Clemenceau«
französischer Journalist, Politiker und Staatsmann. 1841-1929


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26.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Clemenceau, Georges Benjamin -


*Manfred Hinrich*


Unwesentliches vergiss

(aus: »Scherben 2012«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926


26.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


25.07.2012

*Jane Austen*


Daß uns eine Sache fehlt,
sollte uns nicht davon abhalten,
alles andere zu genießen.

(zugeschrieben)
»Jane Austen«
britische Schriftstellerin, 1775-1817

25.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Austen, Jane -


*William Jennings Bryan*


Schicksal bedeutet nicht Chance, sondern Entscheidung.
Du darfst nicht darauf warten, du mußt es gestalten.
{Destiny is not a matter of chance; it is a matter of choice.
It is not a thing to be waited for; it is a thing to be achieved.}

(aus der Rede "America's Mission«, 22.02.1899)
William Jennings Bryan
US-amerikanischer Politiker, 1860-1925

25.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Bryan, William Jennings -


*Robert Muthmann*


Die Gerechtigkeit stammt von Gott,
das geltende Recht dagegen vom Menschen.
Daher erklären sich wohl auch die großen Unterschiede.

(aus: »Blattwerk. Gedanken und Gedichte.«)
»© Robert Muthmann«
deutscher Journalist, Rechtsanwalt und Schriftsteller, * 1922

25.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Muthmann, Robert -


*Meister Eckhart*


Was der Mensch mit großer Arbeit erstreiten muß,
das wird ihm eine Herzensfreude.

(zugeschrieben)
»Meister Eckhart«, eigentlich Eckhart von Hochheim
spätmittelalterlicher Theologe und Philosoph, um 1260-1328

25.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Eckhart, Meister -


*Werner Mitsch*


Totale Verneinung:
Überall ist nirgendwo.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

25.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Dschuang Dsi*


Ruhe, Ergebung, Leere, Nichthaben, Untätigkeit -
sie bilden das Gleichgewicht von Himmel und Erde
und sind das wahre Wesen des rechten Weges und seiner Macht.

(zugeschrieben)
Dschuang Dsi, auch Dschuang-Dse, Zhuangzi, Chuang-tzu, Tschuang-Tse
chinesischer Philosoph und Dichter, lebte um 365 bis 290 v. Chr.


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Foto: © hjmueller


25.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Dschuang Dsi -


*Wilhelm Busch*


An all unserem Ärger sind andere schuld.
Das beste Mittel aber, um bei guter Laune zu bleiben,
ist die stets richtige Erkenntnis, daß man selber nichts taugt.

(aus: »Spricker - Aphorismen und Reime (Wir Kinder der Vergangenheit)«)
»Wilhelm Busch«
deutscher humoristischer Dichter und Zeichner, 1832-1908

25.07.2012 - 07:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Busch, Wilhelm -


*Manfred Hinrich*


Toleranz erfordert die Fähigkeit,
den Anderen zu verstehen und in seinem Anderssein zu respektieren,
das gilt auch für meinen sogenannten Feind

aus: »Scherben 2012«
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

25.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


24.07.2012

*Marc Aurel*


Habe acht auf das, was dir gerade vorliegt,
sei es eine Ansicht oder Handlung oder ein Ausdruck!
Sonst geschieht dir eben recht.
Du willst lieber morgen erst gut werden, als es heute schon sein.

(aus: »Selbstbetrachtungen«)
»Marc Aurel«, eigentlich Marcus Annius Verus
römischer Kaiser und Philosoph, 121-180 n. Chr.

24.07.2012 - 19:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Aurel, Marc -


*Louisa May Alcott*


"Bleib" ist ein charmantes Wort
im Vokabular eines Freundes.

(zugeschrieben)
»Louisa May Alcott«
US-amerikanische Schriftstellerin, Tochter von »Amos Bronson Alcott«, 1832-1888

24.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Alcott, Louisa May -


*Samuli Paronen*


Es ist immer leichter, Schmerzen zu lindern,
als Krankheiten zu heilen.

(aus: »Worte sind Taten«) (z. Zt. vergriffen; Anfragen leite ich gerne weiter!)
»© Samuli Paronen«
finnischer Literat, Arbeiter und Maler, 1917-1974

24.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Paronen, Samuli -


*Amos Bronson Alcott*


Sich ein unverrunzeltes Herz zu bewahren,
zuversichtlich, freundlich, liebenswürdig und ehrwürdig zu sein,
das bedeutet, über das Alter zu triumphieren.

(zugeschrieben)
Amos Bronson Alcott
US-amerikanischer Schriftsteller und Pädagoge, 1799-1888

24.07.2012 - 15:00 ~ ~ 1 Kommentar ~ Alcott, Amos Bronson -


*Tina M. Emig*


Manche Menschen sind wie Albatrosse:
Ihr Flug ist ganz schön anzusehen!
Aber die Landung ...

»© Tina M. Emig«
deutsche Schriftstellerin, Aphoristikerin, Bild- und Medienkünstlerin, * 1965

24.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Emig, Tina M. -


*Abigail Adams Smith*


Wir haben zuviele hochtrabende Worte und zu wenige Handlungen,
die mit ihnen korrespondieren.
{We have too many high sounding words, and too few actions
that correspond with them.}

(zugeschrieben)
Abigail Adams Smith
Ehefrau des US-Präsidenten John Adams, 1744-1818

Diesen Spruch als Grußkarte verschicken:



24.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Adams Smith, Abigail -


*Jürgen Wilbert*


In leeren Köpfen
finden Versprechungen besseren Widerhall.

(aus: »Kopfwehen. Denk Anstößiges«)

© Dr. phil. Jürgen Wilbert
deutscher Literat und Aphoristiker, *1945

24.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Wilbert, Jürgen -


*Henry Brooks Adams*


Erfolg kommt mit "ich kann"
und nicht durch "ich kann nicht".

(zugeschrieben)
Henry Brooks Adams
US-amerikanischer Historiker und Kulturphilosoph, 1838-1918

24.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Adams, Henry Brooks -


*Werner Mitsch*


Scheidung.
Man wechselt den Partner, aber nicht das Thema.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

24.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Abraham a Sancta Clara*


... nach der Tugend niemand fragt,
nur nach Geld ein jeder tracht.

(aus: »Der Antiquität- oder Münznarr«)
Abraham a Sancta Clara, eigentlich Johann Ulrich Megerle
katholischer Geistlicher, Prediger und Schriftsteller, 1644-1709

24.07.2012 - 09:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Abraham a Sancta Clara -


*Joachim Ringelnatz*


Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern.
Meine Liebe wird mich überdauern und
in fremden Kleidern dir begegnen und dich segnen.

(aus seinen Werken)
»Joachim Ringelnatz«
deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, 1883-1934


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Foto: A.Dreher/pixelio.de


24.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Ringelnatz, Joachim -


*Gabriele Ende*


Der wahre Mensch zeigt sich immer erst dann,
wenn seine Fassade bröckelt.

(aus einem Manuskript)
»© Gabriele Ende«
deutsche Lyrikerin und Autorin, * 1950

24.07.2012 - 07:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Ende, Gabriele -


*Manfred Hinrich*


Sind die Flöhe an der Macht,
bekommen Hunde Orden

(aus: »Scherben 2005«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

24.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


23.07.2012

*M. von Ebner-Eschenbach*


Der größte Feind des Rechtes
ist das Vorrecht.

(aus: »Aphorismen«)
Marie von Ebner-Eschenbach, geb. Freiin Dubský
österreichische Schriftstellerin, 1830-1916

23.07.2012 - 18:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Ebner-Eschenbach, Marie von -


*Oliver Tietze*


Ist es nicht paradox,
wenn Verbissene wie Zahnlose wirken?

(aus: »Neue deutsche Aphorismen«)
»© Oliver Tietze«
deutscher Aphoristiker und Lyriker, * 1965

23.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Tietze, Oliver -


*Joseph Joubert*


Es ist nicht schwer,
so einfach zu sein, daß man gut ist.

(zugeschrieben)
»Joseph Joubert«
französischer Moralist und Essayist, 1754-1824

23.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Joubert, Joseph -


*Helga Schäferling*


"Alles zu seiner Zeit",
sagte die Zukunft zur Vergangenheit.

(aus einem Manuskript)
»© Helga Schäferling«
deutsche Sozialpädagogin, * 1957

23.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Schäferling, Helga -


*Honoré de Balzac*


Ein verfehlter Beruf
verfolgt uns durch das ganze Leben.

(zugeschrieben)
Honoré de Balzac
französischer Schriftsteller, 1799-1850

23.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Balzac, Honoré de -


*Herbert Wesely*


Zur Hoffnung gehört Geduld,
das Vertrauen in die Kraft des Guten, das sich oft nur langsam durchsetzt,
so wie auch die Saat ihre Zeit zum Wachsen braucht.
Nötig ist aber auch ein "starkes Herz", fest in Gott verankert.

(aus: »Lebensquellen 37«)
© Herbert Wesely
österreichischer Autor und Sportsekretär, * 1936

23.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Wesely, Herbert -


*Jürgen Große*


Ein Scharlatan unter den Philosophen
bietet dem Nachdenken mehr Stoff als hundert Ehrliche.

(aus: »zeno-Jahrheft Nr. 26 (2004)«)
»© Dr. phil. Jürgen Große«
deutscher Aphoristiker und Essayist, * 1963

23.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Große, Jürgen -


*Sami Feiring*


Der sechste Sinn
streckt den anderen fünf die Zunge heraus.

(aus: »Worte sind Taten« - z. Zt. vergriffen; Anfragen leite ich gerne weiter!)
»© Sami Feiring«
finnischer Aphoristiker, * 1963

23.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Feiring, Sami -


*Werner Mitsch


Einen Menschen, der Träume liebt,
sollte man nicht mit Realitäten abspeisen.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

23.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Arthur Schnitzler*


Lebensklugheit bedeutet:
alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst nehmen.

(aus: »Buch der Sprüche und Bedenken«)
»Arthur Schnitzler«
österreichischer Erzähler und Dramatiker, 1862-1931


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Foto: © Martin Schneider/pixelio.de


23.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Schnitzler, Arthur -


*Manfred Hinrich*


Europäische Butterberge
fürchten Afrikas Sonne

(aus: »Scherben 2002 - 2004«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

23.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


22.07.2012

*Werner Mitsch*


Jedes Mal, wenn ein Öltanker verunglückt,
muss mit Pechvögeln gerechnet werden.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

22.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Weisheit aus Asien*


Ein wenig Duft
bleibt immer an den Händen derer haften,
die Rosen schenken.

»Weisheit aus Asien«


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Foto: © Peter Freitag/pixelio.de




*Manfred Hinrich*


Will sich die Welt nicht verbessern lassen,
findet man vielleicht bei sich selbst
diese oder jene Möglichkeit

(aus: »Scherben 2002 - 2004«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

22.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


21.07.2012

*Gerlinde Nyncke*


Das einzige Lebewesen,
das sich selbst in Frage stellen kann,
ist der Mensch.

(aus: »Weggefährten«)
»© Gerlinde Nyncke«
deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin, * 1925


Erschienen als Spruch des Tages am 21.07.2012


21.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Nyncke, Gerlinde -


20.07.2012

*Gudrun Kropp*


Ein Haus kann
Schutzwall und Gefängnis zugleich sein.

(aus einem Manuskript)
»© Gudrun Kropp«
deutsche Autorin, * 1955

Erschienen als Spruch des Tages am 20.07.2012


20.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Kropp, Gudrun -


19.07.2012

*Hans-Horst Skupy*


Der Verräter
bestimmt den Wert des Geheimnisses.

(aus einem Manuskript)
»© Hans-Horst Skupy«
deutscher Publizist und Aphoristiker, * 1942

Erschienen als Spruch des Tages am 19.07.2012


19.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Skupy, Hans-Horst -


18.07.2012

*Michael Richter*


Binnenschifffahrt ist
nautische Meditation.

(aus: »Widersprüche«)
»© Dr. phil. Michael Richter«
deutscher Zeithistoriker, * 1952

Erschienen als Spruch des Tages am 18.07.2012


18.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Richter, Michael -


17.07.2012

*Frantz Wittkamp*


Nun setzen wir die Reise fort.
Wer weiß, wohin wir fahren?
Vielleicht nach einem schönen Ort,
an dem wir nocht nicht waren.

(aus: »alle tage ein gedicht«)
© Frantz Wittkamp
deutscher Grafiker, Maler und Autor, * 1943

Erschienen als Spruch des Tages am 17.07.2012

17.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Wittkamp, Frantz -


16.07.2012

*Kurt Tucholsky*


Entspanne dich. Laß das Steuer los.
Trudele durch die Welt. Sie ist so schön:
gibt dich ihr hin, und sie wird sich dir geben.

(aus: »Die Kunst, falsch zu reisen«)
»Kurt Tucholsky«, auch Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel
deutscher Journalist und Schriftsteller, 1890-1935

Erschienen als Spruch des Tages am 16.07.2012


16.07.2012 - 17:36 ~ ~ 0 Kommentare ~ Tucholsky, Kurt -


15.07.2012

*Stendhal*


Welchen ausgezeichneten Ratgeber findet der Mann in seiner Frau,
wenn diese zu denken vermag?

(aus: »Über die Liebe (De l'Amour)«)
Stendhal, eigentlich: Marie-Henri Beyle
französischer Schriftsteller, 1783-1842

15.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Stendhal -


*Beat Rink*


Weltstädte,
im Weltdorf versinkend.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen«)
© Beat Rink
Schweizer Aphoristiker und Theologe, * 1957

Erschienen als Spruch des Tages am 15.07.2012


15.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Rink, Beat -


14.07.2012

Urlaubsbedingt



ist es etwas ruhiger hier für die nächsten Tage.

»Diesen Blogbeitrag« werde ich - wann immer zeitmäßig und technisch möglich - aktualisieren. Wer also unter Entzugserscheinungen leidet, kann dort immer nachlesen, wann es denn nun endlich mit den Tageszitaten weitergeht ;-))



14.07.2012 - 22:00 ~ ~ ~ Zitante berichtet -


*Werner Mitsch*


Je flacher der Mensch,
um so tiefer seine Inhaltslosigkeit.

(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

14.07.2012 - 10:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Mitsch, Werner -


*Gerhard Kocher*


Je höher die Lebenserwartung,
desto weniger darf man vom Leben erwarten.

(aus: »Vorsicht, Medizin!«)
© Dr. rer. pol. Gerhard Kocher«
Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom, * 1939

Erschienen als Spruch des Tages am 14.07.2012


14.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Kocher, Gerhard -


*Manfred Hinrich*


Wo ein Wille ist,
ist auch ein Fußweg

aus: »Scherben 2002 - 2004«
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

14.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


13.07.2012

*Andrew Carnegie*


Es ist nutzlos zu versuchen,
Menschen zu helfen, die sich nicht selbst helfen.
Man kann nur jemandem eine Leiter hinaufstoßen,
wenn er bereit ist, selbst zu klettern.

(zugeschrieben)
»Andrew Carnegie«
US-amerikanischer Industrieller und Stahl-Tycoon, 1835-1919


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Foto: Hans/pixabay.com


13.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Carnegie, Andrew -


*Manfred Hinrich*


Entwicklung überall,
fragt sich nur wohin

aus: »Scherben 2002 - 2004«
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

13.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


12.07.2012

*Andreas Rahmatian*


Kunst zu schaffen beginnt damit,
dass die Vorbilder einen aussuchen.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen. Eine Anthologie«)
»© Dr. Andreas Rahmatian«
österreichisch-schottischer Aphoristiker, * 1967

12.07.2012 - 20:00 ~ ~ ~ Rahmatian, Andreas -


*Erich Limpach*


Ein Übermaß an optischen Eindrücken
führt über die Abschwächung des Sehens hinweg
zu einer Verminderung der Erlebnisfähigkeit.

(aus: »Erich Limpach für jeden Tag«)

»Erich Limpach« (© Friedrich Witte)
deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker, 1899-1965


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12.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Limpach, Erich -


*Manfred Hinrich*


Gleichgültigkeit ist
eine dumme Massensportart

aus: »Scherben 2002 - 2004«
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

12.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


11.07.2012

*Willy Meurer*


Das Leben ist wie eine Kette,
deren Perlen aus Hoffnungen bestehen.

(aus einem Manuskript)
»© Wilhelm Karl "Willy" Meurer«
deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist M.H.R. (Member of the Human Race), * 1934




11.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Meurer, Wilhelm Karl "Willy" -


*Manfred Hinrich*


Sich für groß halten macht klein

aus: »Scherben 2012«
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

11.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


10.07.2012

*Richard Dehmel*


Es ist ja immer nur der Verstand, der verzweifelt,
wenn uns das Unbegreifliche anpackt;
und doch beruhigt er sich immer wieder,
weil jenes Gefühl doch stärker ist,
das uns Lust und Liebe zum Leben gibt.

(zugeschrieben)
»Richard Fedor Leopold Dehmel«
deutscher Dichter und Schriftsteller, 1863-1920


10.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Dehmel, Richard -


*Manfred Hinrich*


Raucher sind
freiwillig atembehindert

(aus dem Manuskript: »Blauer Dunst«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

10.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


09.07.2012

*Werner Fletcher*


Eine Gelegenheit beim Schopf packen:
Eines anderen Schwäche schamlos ausnutzen.

(aus: »Wirtschaftsbestiarium«)
»Werner Fletcher«
deutscher Schriftsteller und Satiriker, * 1952

09.07.2012 - 18:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Fletcher, Werner -


*Gregor Brand*


Schein der Hilfsbereitschaft
Allzu oft werden diejenigen als hilfsbereit gelobt,
die Blinden eine Brille anbieten.

(aus: »Aphorismen«)
© Gregor Brand
deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger, * 1957

09.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Brand, Gregor -


*Peter Sirius*


Seine Fehler gibt man gern als angeboren aus;
seine Tugenden will man errungen haben.

(aus: »Tausend und Ein Gedanken«)
»Peter Sirius«, eigentlich Otto Kimmig
deutscher klassischer Philologe und Gymnasialdirektor, 1858-1913

09.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Sirius, Peter -


*Hans-Horst Skupy*


Retortenbaby:
Im Reagenzglas wurde der Glaube an den Schöpfer zerstört.

(aus: »Ein gebildeter Kranker«)
»© Hans-Horst Skupy«
deutscher Publizist und Aphoristiker, * 1942

09.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Skupy, Hans-Horst -


*Gabriele Ende*


Zu erkennen, welch ein Segen
auch in den weniger guten Erfahrungen liegt,
bedarf es oft eines langen Menschlebens.

(aus einem Manuskript)
»© Gabriele Ende«
deutsche Lyrikerin und Autorin, * 1950

09.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Ende, Gabriele -


*Rupert Schützbach*


Radikale geben vor, einer Sache an die Wurzel zu gehen,
indem sie den Menschen an die Gurgel gehen.

(aus: »WeltAnschauung«)
»© Rupert Schützbach«
deutscher Dipl.-Finanzwirt, Zöllner i.R. und Schriftsteller, * 1933

09.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Schützbach, Rupert -


*Hedwig Dohm*


Was kann der Mensch nicht aus den Menschen machen -
im Guten und im Schlimmen!

(zugeschrieben)
»Hedwig Dohm«
deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin, 1831-1919
09.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Dohm, Hedwig -


*Thomas Jefferson*


Ein Mensch, der gar nicht liest,
ist gebildeter als ein Mensch, der außer Zeitungen nichts liest.

(zugeschrieben)
»Thomas Jefferson«
US-amerikanischer Politiker und Staatstheoretiker; dritter Präsident der Vereinigten Staaten; 1743-1826




09.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Jefferson, Thomas -


*Manfred Hinrich*


Panzerwagen, Sackgassenfahrzeug

(aus: »Scherben 2002-2004«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

09.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


08.07.2012

*Georg Skrypzak*


Täter werden von Tätern gefaßt
und von Denkern verurteilt.

(aus der Sammlung: »Diesseits und jenseits von Kalau«)
»© Georg Skrypzak«
deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker, *1946

08.07.2012 - 18:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Skrypzak, Georg -


*Charles Dickens*


Würde und bisweilen Heiligkeit
hängen mehr von Röcken und Westen ab,
als viele Leute sich träumen lassen.

(zugeschrieben)
»Charles Dickens«
englischer Schriftsteller, 1812-1870

08.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Dickens; Charles -


*Michael Rumpf*


Das Gute glaubt, die besseren Argumente zu haben.
Aber nicht die Engel sind bekannt für ihren Scharfsinn,
sondern der Teufel.

(aus: »Auflärung und Kritik, 04/2010«)
© Dr. Michael Rumpf
deutscher Essayist, * 1948

08.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Rumpf, Michael -


*Dante Alighieri*


Verachtung nicht,
nur Schmerz kann ich empfinden.

(aus: »Hölle«)
»Dante Alighieri«
italienischer Dichter und Philosoph, 1265-1321

08.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Dante Alighieri -


*Ulrich Erckenbrecht*


Wer ein Brett vor dem Kopf hat,
braucht keinen Airbag.

(aus: »Grubenfunde«)
»© Ulrich Erckenbrecht«, auch: Hans Ritz
deutscher Aphoristiker und Autor, * 1947

08.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Erckenbrecht, Ulrich -


*Simon Dach*


Der Mensch hat nichts so eigen,
Sowohl steht ihm nichts an,
Als dass er Treu erzeigen
Und Freundschaft halten kann.

(zugeschrieben)
»Simon Dach«
deutscher Dichter der Barockzeit, 1605-1659

08.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Dach, Simon -


*Karin Heinrich*


Eltern können ihre Kinder nicht ein Leben lang beschützen,
aber sie mit viel Liebe, Geduld, Umsicht, Fürsorge und Mühe
auf ihr eigenständiges Leben vorbereiten.

(aus: »366 neue Sprüche«)
© Karin Heinrich
deutsche Autorin, * 1941

08.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Heinrich, Karin -


*G. B. Clemenceau*


Je dümmer eine Sache ist,
desto mehr Erfolgschancen hat sie.

(zugeschrieben)
»Georges Benjamin Clemenceau«
französischer Journalist, Politiker und Staatsmann. 1841-1929

08.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Clemenceau, Georges Benjamin -


*Wilhelm Raabe*


Was ihr euch Liebes noch in der Welt sagen und tun könnt,
das sagt und tut rasch, morgen ist es
vielleicht schon zu spät dazu.

(aus: »Hastenbeck«)
»Wilhelm Raabe«, Pseudonym: Jakob Corvinus
deutscher Schriftsteller (Erzähler), 1831-1910




08.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Raabe, Wilhelm -


*Hanspeter Rings*


Es ist schwer, einen Gedanken zu fassen,
wenn er losgelassen sein will.

(aus: »Erde am Himmel«)
»© Dr. Hanspeter Rings«
deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus, * 1955

08.07.2012 - 07:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Rings, Hanspeter -


*Manfred Hinrich*


Ob die Augen nach außen oder innen sehen,
wir haben sie bemalt

(aus: »Scherben 2005«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

08.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


07.07.2012

*René Descartes*


Wahr ist alles das,
was ich ganz klar und deutlich einsehe.

(zugeschrieben)
»René Descartes«
französischer Philosoph, Mathematiker und Naturforscher, 1596-1650

07.07.2012 - 18:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Descartes, René -


*Demosthenes*


Aber wir sitzen untätig da, ohne zu bedenken,
dass, wer selber nichts tut, nicht einmal seinen Freunden
zumuten darf, etwas für ihn zu tun, geschweige denn den Göttern.

(aus: »Zweite olynthische Rede«)
»Demosthenes«
griechischer Redner und Staatsmann, 384-322 v. Chr.

07.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Demosthenes -


*Wilhelm Schwöbel*


Tausende und Abertausende von Zerrbildern der Welt
ergeben zusammen das Weltbild des modernen Menschen.

(aus: »Ansichten und Einsichten«)
© Prof. Dr. Wilhelm Schwöbel
deutscher Zoologe und Aphoristiker, 1920-2008

07.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Schwöbel, Wilhelm -


*Erhard Schümmelfeder*


Unfrei ist der Mensch, der nicken muss,
obwohl er innerlich den Kopf schüttelt.

(aus einem Manuskript)
»© Erhard Schümmelfeder«
deutscher Erzieher und Schriftsteller, * 1954

07.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Schümmelfeder, Erhard -


*Eugène Delacroix*


Wir arbeiten nicht nur, um etwas zu produzieren,
sondern auch, um der Zeit einen Wert zu geben.

(zugeschrieben)
»Ferdinand Victor Eugène Delacroix«
französischer Maler, 1798-1863

07.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Delacroix, Eugène -


*F. C. Schiermeyer*


Tabaksteuern sind der Beweis dafür,
dass man Geld zweimal verbrennen kann.

(aus: »Bitte wenden!«)
© F.C. Schiermeyer
deutscher Aphoristiker, * 1952

07.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Schiermeyer, F.C. -


*Richard Dehmel*


Nimm dein Schicksal ganz als deines!
Hinter Sorge, Gram und Grauen
wirst du dann ein ungemeines
Glück entdecken: Selbstvertrauen.

(aus dem Gedicht: »Ermutigungen«) Link führt zum vollständigen Gedicht auf gutenberg.spiegel.de

»Richard Fedor Leopold Dehmel«
deutscher Dichter und Schriftsteller, 1863-1920

07.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Dehmel, Richard -


*Egon Friedell*


Das, was war, wirkt auf uns
allemal tiefer als das, was ist.

(zugeschrieben)
»Egon Friedell«, eigentlich: Egon Friedmann
österreichischer Schriftsteller, Theaterkritiker, Kulturhistoriker, Kabarettist und Schauspieler, 1878-1938


07.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Friedell, Egon -


*Manfred Hinrich*


Nächstenliebe,
ohne zu fragen, was ich davon habe

(aus: »Scherben 2012«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

07.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


06.07.2012

*Jeannine Luczak-Wild*


Demokratie: keiner zu klein, Helfer zu sein.
Diktatur: keiner zu klein, Helfershelfer zu sein.

(aus: »Schweigegeld als Landeswährung«)
»© Dr. phil. Jeannine Luczak-Wild«
Konferenzdolmetscherin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin, * 1938

06.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Luczak-Wild, Jeannine -


*Arthur Schnitzler*


Misstrauisch bist du? Ich verstehe dich:
Du willst dir die Mühe ersparen, die Menschen kennenzulernen.

(zugeschrieben)
»Arthur Schnitzler«
österreichischer Erzähler und Dramatiker, 1862-1931

06.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Schnitzler, Arthur -


*Friedrich Löchner*


Die "Meine Wenigkeit"-Sager
halten sich alle für hochbedeutend.

(aus »Jahresplaner 2004«)
»© Friedrich Löchner«, auch: Erich Ellinger
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor, 1915-2013

06.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Löchner, Friedrich -


*Matthias Claudius*


Den leeren Schlauch bläst der Wind auf,
Den leeren Kopf der Dünkel.

(aus: »Denksprüche alter Weisen«)
»Matthias Claudius, Pseudonym: Asmus«
deutscher Dichter, Lyriker und Journalist, 1740-1815

06.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Claudius; Matthias -


*Edith Linvers*


Aufs Kreuz legen
ist nicht reine Männersache.

(aus: »Schatten, länger als wir«)
© Edith Linvers
deutsche Schriftstellerin und Aphoristikerin, * 1940

06.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Linvers, Edith -


*Cicero*


Der Mensch hingegen bedarf geistiger Nahrung durch Lernen und Denken,
unaufhörlich sucht oder treibt er etwas,
und Sehen und Hören macht ihm Vergnügen.

(aus: »Drei Bücher von den Pflichten«)
»Marcus Tullius Cicero«
römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph, 106-43 v. Chr.

06.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Cicero, Marcus Tullius -


*KarlHeinz Karius*


Es ist schön, gemeinsam alt zu werden.
Das gilt auch für die meisten unserer Träume.

(aus: »WortHupferl 07/2011«)
»KarlHeinz Karius«
Urheber, Mensch und Werbeberater, * 1935




06.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Karius, KarlHeinz -


*Werner Friebel*


Wer den Unterschied zwischen der Wirklichkeit und dem Realen nicht kennt,
ist am Stammtisch besser aufgehoben als am Schreibtisch.

(aus: »Teil I - besser bist böse«)
»Werner Friebel«
deutscher Wort- und Tonsetzer, * 1958

06.07.2012 - 07:30 ~ ~ 0 Kommentare ~ Friebel, Werner -


*Margarete*


Warum gibt es Kriege,
wenn alle nur das Glück suchen.

(aus: »nur für Dich« Gedankensplitter, Aphorismen)
© Margarete
Autorin von Lyrik, Aphorismen und Kurzgeschichten

06.07.2012 - 07:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Margarete -


*Manfred Hinrich*


Meine Hauptfragen:
Warum und Wohin,
aus welchem Grund und in welche Richtung

(aus: »Scherben 2012«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

06.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


05.07.2012

*Gilbert Keith Chesterton*


Es liegt nicht daran, daß die Welt soviel schlechter geworden ist.
Vielmehr ist die Berichterstattung jetzt sehr viel besser.

(zugeschrieben)
»Gilbert Keith Chesterton
englischer Buchautor und Journalist, 1874-1936

05.07.2012 - 18:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Chesterton, Gilbert Keith -


*Ute Lauterbach*


Das Ziel der Partnerschaft ist es,
den anderen wieder als Partner zu sehen
und nicht als permanente Müllkippe.

(aus: »Spielverderber des Glücks«)
© Ute Lauterbach
deutsche Autorin und Alltagsphilosophin, * 1955

05.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Lauterbach, Ute -


*Henry Wadsworth Longfellow*


Jeder Mensch hat seinen geheimen Kummer, den die Welt nicht kennt;
und oftmals nennen wir einen Menschen kalt, der bloß traurig ist.

(zugeschrieben)
»Henry Wadsworth Longfellow«
amerikanischer Schriftsteller, Lyriker, Übersetzer und Dramatiker, 1807-1882

05.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Longfellow, Henry Wadsworth -


*Peter Lauster*


Der liebesfähige Mensch ist nicht nur ein Menschenliebhaber,
sondern er liebt das Leben allgemein.

(aus seinen Werken)
»© Peter Lauster«
deutscher Autor

05.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Lauster, Peter -


*Helmut Peters*


Der Politiker mit stolz geschwellter Brust:
Ich habe eine reine Weste -
Ich habe mich nicht mit Ruhm bekleckert!

(aus einem Manuskript)
»© Helmut Peters«
begeisterter Zukunftswerker, *1950


05.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Peters, Helmut -


*Manfred Hinrich*


Leben und Tod unlösbar verbunden,
zwei Seiten einer Münze

(aus: »Scherben 2012«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

05.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


04.07.2012

*Nicolas Chamfort*


Die Dummheit wäre nicht Dummheit,
wenn sie den Geist nicht fürchtete.

(zugeschrieben)
»Nicolas Chamfort«, geboren als Sébastien-Roch Nicolas
französischer Schriftsteller, 1741-1794

04.07.2012 - 18:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Chamfort, Nicolas -


*Hermann Lahm*


Bei der Verabschiedung in den Ruhestand
wird mehr gelobt als im Verlauf des ganzen Berufslebens.

(aus dem Manuskript: »Kurze«)
»© Hermann Lahm«
deutscher Hobby-Autor, * 1948

04.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Lahm, Hermann -


*Andrew Carnegie*


Der, der nicht urteilen kann ist ein Idiot.
Der, der nicht urteilen wird ein Fanatiker.
Der, der es sich nicht träumen lässt ein Sklave.

(zugeschrieben)
»Andrew Carnegie«
US-amerikanischer Industrieller und Stahl-Tycoon, 1835-1919

04.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Carnegie, Andrew -


*peter e. schumacher*


Manchmal sind Standpunkte
wie schwimmende Treibinseln im Meer der Meinungslosigkeit.

(von seiner Homepage)
»© peter e. schumacher«
deutscher Publizist und Aphorismensammler, * 1941

04.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ schumacher, peter e. -


*Weisheit aus Deutschland*




*Manfred Hinrich*


Kein traumhaftes Leben mit einem Traum

(aus: »Scherben 2012«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

04.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


03.07.2012

*Augustinus von Hippo*


Ihr seid die Zeit.
Seid ihr gut, sind auch die Zeiten gut.

(zugeschrieben)
Augustinus von Hippo, auch: Augustinus von Thagaste, Augustin oder Aurelius Augustinus
christlicher Kirchenlehrer, Rhetor und Philosoph, 354-430 n. Chr.

03.07.2012 - 18:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Augustinus von Hippo -


*Pavel Kosorin*


Manche Leute rufen nach einer Veränderung
und hoffen heimlich, daß andere sie verhindern werden.

(aus einem Manuskript)
»© Pavel Kosorin«
tschechischer Aphoristiker, * 1964

03.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Kosorin, Pavel -


*Edmund Burke*


Ich werde nicht tun, was ihr sagt.
Ihr habt mich gewählt, um eure Interessen zu vertreten,
und das werde ich tun.

(zugeschrieben)
»Edmund Burke«
irisch-britischer Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker, 1729-1797

03.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Burke, Edmund -


*Klaus Ender*


Das Glühwürmchen leuchtet nicht, um zu sehen -
sondern um gesehen zu werden.

(aus einem Manuskript)
© Klaus Ender
deutsch-österreichischer Fachbuchautor und Künstler der Fotografie, * 1939

03.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Ender, Klaus -


*Thomas Carlyle*


Zweifel ist an sich kein Verbrechen.
Wir stürmen nicht geradezu hin, ergreifen das erste beste
und glauben das auf der Stelle!
Mannigfaltiger Zweifel, Forschungstrieb, Skepsis, wie es genannt wird,
über mannigfaltige Dinge, wohnt jedem verständigen Sinne bei.

(aus: »Der Held als Schriftsteller«)
»Thomas Carlyle«
schottischer Essayist und Historiker, 1795-1881


03.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Carlyle, Thomas -


*Edward Young*


Der Mensch hört früher auf
zu fühlen als zu hoffen.

(zugeschrieben)
»Edward Young«
englischer Dichter, 1683-1765

03.07.2012 - 07:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Young, Edward -


*Manfred Hinrich*


Im Seniorenalter freu dich
über die Fragen der Jüngeren

(aus: »Scherben 2012«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

03.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


02.07.2012

*Ch. El. Böhler-Mueller*


Ein schöner Traum
kann den ganzen Tag beflügeln.

(aus: »Aphorismen-Geistesblitze«)
© Charlotte El. Böhler-Mueller
deutsche Journalistin, Autorin und Künstlerin, * 1924

02.07.2012 - 16:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Böhler-Mueller, Charlotte El. -


*Henry Thomas Buckle*


Unsere Religion sollte nicht durch die Lehren anderer erlangt,
sondern von uns selbst erworben werden.
Sie ist keine Sache der Überlieferung, sondern der Person.

(zugeschrieben)
»Henry Thomas Buckle«
englischer Historiker und hervorragender Schachspieler, 1821-1862

02.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Buckle, Henry Thomas -


*Ulrich H. Rose*


Wenn ich Dich sehe fühle ich mich gut,
wenn ich Dich höre fühle ich mich geborgen,
wenn ich Dich fühle ist es der Himmel auf Erden.

(aus einem Manuskript)
»© Ulrich H. Rose«
deutscher Chemotechniker und Philosoph aus sich heraus, * 1951

02.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Rose, Ulrich H. -


*Fritz P. Rinnhofer*


Mir sind nützliche Idioten
sympathischer als unnütze Idole.

(aus: »Aphorismen & Bonmots, Dezember 2007«)
»© Dr. Fritz P. Rinnhofer«
österreichischer Marketing- und Verkaufsmanager, Publizist und Aphoristiker, * 1939

02.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Rinnhofer, Fritz P. -


*Jean de la Bruyère*


Die Gegenwart gehört den Reichen,
aber die Zukunft den Tüchtigen und Gescheiten.

(zugeschrieben)
»Jean de La Bruyère«
französischer Schriftsteller und Moralphilosoph, 1645-1696

02.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Bruyère, Jean de La -


*Hanspeter Rings*


Man soll niemanden unterschätzen,
auch wenn er überschätzt wird.

(aus: »Erde am Himmel«)
»© Dr. Hanspeter Rings«
deutscher Vertreter des philosophischen Aphorismus, * 1955

02.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Rings, Hanspeter -


*Emanuel Wertheimer*


Auf den obersten Stufen des Glücks
begegnet man noch mehr Wünschen und Bedürfnissen
als auf den untersten.

(aus: »Aphorismen«)
»Emanuel Wertheimer«
deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischen Ursprungs, 1846-1916




02.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Wertheimer, Emanuel -


*Manfred Hinrich*


Hab ich die Habsucht nach Ideen,
hab ich keine Ideen

(aus: »Scherben 2006«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

02.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


01.07.2012

*Claudio M. Mancini*


Ich lasse prinzipiell niemanden an meiner Würde herumtasten,
schon der vielen ungewaschenen Hände wegen.

(aus einem Manuskript)
»© Claudio M. Mancini«
italienischer Schriftsteller, Satiriker und Romanautor, * 1945

01.07.2012 - 20:00 ~ ~ ~ Mancini, Claudio M. -


*Georg Büchner*


Puppen sind wir,
von unbekannten Gewalten am Draht gezogen.

(aus »Dantons Tod«)
»Georg Büchner«
deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär, 1813-1837

01.07.2012 - 18:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Büchner, Georg -


*Michael Richter*


Nicht immer freut man sich,
manchmal freut es einen nur.

(aus: »Wortschatz«)
»© Dr. phil. Michael Richter«
deutscher Zeithistoriker, * 1952

01.07.2012 - 17:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Richter, Michael -


*Boëthius*


Die vollends, die sich der Vorzüge des Körpers brüsten,
auf einen wie geringen, wie gebrechlichen Besitz stützen sie sich!

(aus: »Trost der Philosophie«)
»Anicius Manlius Severinus Boëthius«
römischer Gelehrter, Politiker, Philosoph und Theologe, lebte um 480-526 n. Chr.



*Art van Rheyn*


auf dem Heimweg
fallen uns immer
die geistreichen
Antworten ein

(aus: »Klimmzüge II«)
»© Art van Rheyn«, eigentlich Günter Schneiderath
niederrheinischer Dichter, 1939-2005

01.07.2012 - 15:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Rheyn, Art van -


*William Blake*


Weisheit wird dargeboten am einsamen Markt, wo keiner kauft,
Und gefunden auf dürrem Acker, wo der Landmann vergebens den Pflug zieht.

(aus: »Der Preis der Erfahrung«)
»William Blake«
englischer Dichter, Naturmystiker, Maler und Kupferstecher, 1757-1827

01.07.2012 - 14:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Blake, William -


*Ingun Spiecker-Verscharen*


Das Streben nach Perfektion
ist ein vollwertiger Ersatz für Perfektion.

(aus einem Manuskript)
»© Ingun Spiecker-Verscharen«
deutsche Autorin und Laienlyrikerin, *1956

01.07.2012 - 13:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Spiecker-Verscharen, Ingun -


*Franz von Assisi*


Wo die Barmherzigkeit und Klugheit ist,
da ist nicht Verschwendung noch Täuschung.

(zugeschrieben)
Franz von Assisi, eigentlich di Giovanni Bernardone
italienischer Wanderprediger und Heiliger, 1182-1226

01.07.2012 - 12:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Assisi, Franz von -


*Ernst R. Hauschka*


Im Laufe der Zeit
fragt man nach der Stunde.

(aus dem Manuskript: »Neue Aphorismen«, Teil 6/14)
»© Dr. Ernst R. Hauschka«
deutscher Aphoristiker, Essayist und Bibliothekar, 1926-2012

01.07.2012 - 11:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hauschka, Ernst R. -


*Rabindranath Tagore*


Das Lied des Vogels ist
der Echogruß der Erde an das Morgenlicht.

(aus: »Verirrte Vögel«)
Rabindranath Tagore
eigentlich: Thakur, bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und Brahmo-Samaj-Anhänger, 1861-1941




01.07.2012 - 08:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Tagore, Rabindranath -


*Phil Bosmans*


Humor macht viele Dinge relativ.
Was riesengroß erscheint, wird lächerlich klein.
Was furchtbar schwer erscheint, verliert die bedrückende Last.
Humor macht manches möglich, was unmöglich erscheint.
Manches Ungewitter geht vorbei, ohne Donner, Blitz und Hagelschlag.

(aus: »Ich hab' dich gern«)
© Pater Phil Bosmans
belgischer, katholischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller, “der moderne Franziskus”, 1922-2012

01.07.2012 - 07:30 ~ ~ 0 Kommentare ~ Bosmans, Phil -


*G. C. Lichtenberg*


Das Höchste, wozu sich ein schwacher Kopf von Erfahrung erheben kann,
ist die Fertigkeit, die Schwächen besserer Menschen herauszufinden.

(aus »Sudelbuch J«)
»Georg Christoph Lichtenberg«
deutscher Mathematiker und Professor für Experimentalphysik, Begründer des deutschsprachigen Aphorismus, 1742-1799

01.07.2012 - 07:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Lichtenberg, Georg Christoph -


*Manfred Hinrich*


Gleichgültigkeit, Fratze der Gelassenheit

(aus: »Scherben 2002-2004«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926

01.07.2012 - 06:00 ~ ~ 0 Kommentare ~ Hinrich, Manfred -


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