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Archiv
06.08.2012
"Ich denke, also bin ich."
Aber Gedankenlosigkeit gefährdet die Existenz nicht.
(aus: »Gedankensprünge«)
»© Dr. phil. Ernst Reinhardt«
Schweizer Publizist und Aphoristiker, * 1932
In Hinsicht auf den Begriff "Erfahrung" gibt es zwei unangenehme Sorten von Leuten:
die, denen Erfahrung mangelt, und die, welche sich
auf ihre Erfahrung zu viel zugute tun.
(zugeschrieben)
»Hugo von Hofmannsthal«, eigentlich: Hugo Laurenz August Hofmann
österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker und Librettist, 1874-1929
Ich schätze mir lieber den klugen Schweiger,
als den dummen Schwätzer.
(aus einem Manuskript)
»© Joachim Panten«, alias karlundemil
deutscher Aphoristiker und Publizist, 1947-2007
Jede Minute, die wir bewusst leben,
weitet sich für uns zur Ewigkeit.
(von seiner HP)
»© Klaus Huber, alias Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter, * 1946
Ich brauche niemanden, der mir meine Suppe versalzt.
Das kann ich selber.
(aus einem Manuskript)
»© Manfred Schröder«
deutsch-finnischer Aphoristiker und Dichter, * 1938
Leben ist Irren,
und des Irrens Summe Wahrheit.
(aus: »Aphorismen, verstreut aus dem Nachlaß«)
»Peter Hille«
deutscher Schriftsteller, 1854-1904
Ich schätze den Menschen, mit dem man reden kann,
mehr als den Menschen, der mit sich reden lässt.
(aus seinen Werken)
»© Werner Mitsch«
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009
Immer wieder auf einen Verdruß zurückkommen,
ist eine Art von Verrücktheit.
(aus: »Handorakel und Kunst der Weltklugheit«)
»Baltasar Gracián y Morales S.J.«
Baltasar Gracián y Morales S.J., spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit, 1601-1658
Das Leben will leben -
bei der geringsten Möglichkeit.
(aus einem Manuskript)
»© Christel Rische«
deutsche Autorin, * 1962
Im Glück und in der Tugend
möchte man so weit kommen wie möglich;
über alles andere helfen Verstand und Tugend selbst hinweg.
(aus: »Reflexionen und Maximen«)
»Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues«
französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller, 1715-1747
Ich bin der Herr, dein Geld
(aus: »Tagesspiegelscherben, 1935-1945«)
»© Dr. phil. Manfred Hinrich«
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller, *1926