Weise ist der Mensch,
der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt,
sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Wo Vorteil ist, da ist auch Frömmigkeit.
(aus: »Handbüchlein der Moral«)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Versuche dich um Himmels willen an kleinen Dingen;
erst danach mache mit größeren weiter.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Die Wahrheit siegt durch sich selbst.
Eine Lüge braucht stets einen Komplizen.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Es sind nicht die Dinge selbst, die uns bewegen,
sondern die Ansichten, die wir von ihnen haben.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Bedenke, daß du nur Schauspieler bist
in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Zwei Gäste sind es, die du stets bewirtest: deinen Leib und deine Seele.
Was du dem Leib bietest, gibst du bald wieder her.
Was du aber der Seele bietest, behältst du für immer.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Bildausschnitt (Phantasieportrait): gemeinfrei, Quelle: Wikipedia
Epiktet (* um 50 in Hierapolis in Phrygien; † um 125 in Nikopolis in Epirus) war ein antiker Philosoph. Er zählt zu den einflussreichsten Vertretern der späten Stoa. Als Sklave gelangte Epiktet nach Rom, wo er in Kontakt mit stoischen Lehren kam und auch selbst zu unterrichten begann. Aus Rom vertrieben begründete er in Nikopolis eine Philosophenschule, an der er bis zu seinem Tod lehrte. Da Epiktet selbst keine Werke verfasste, ist seine Philosophie nur in den Schriften seines Schülers Arrian überliefert, der seine Vorlesungen aufzeichnete.
Begehre nicht, daß das, was geschieht, nach Deinem Gutdünken geschehe,
sondern halte für gut, wie es geschieht, und Du wirst glücklich leben.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Frei ist derjenige,
dem alles nach Willen geht
und den niemand hindern kann.
aus: »Unterredungen«
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Verständig ist,
wer nicht jammert über das, was er nicht hat,
sondern sich freut über das, was er hat.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Der Weg zum Glück besteht darin,
sich um nichts zu sorgen,
was sich unserem Einfluß entzieht.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Wer dem unausweichlichen Schicksal sich in rechter Weise fügt,
der gilt als weise uns und kennt der Götter Walten.
aus: »Handbüchlein der Moral«
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
20.09.2010 ~ 00:04 ~ ~ Weitere Texte von
Epiktet
Wie du beim Gehen darauf achtest,
daß du nicht in einen Nagel trittst oder dir den Fuß verstauchst,
so nimm dich auch davor in acht,
daß das leitende Prinzip in dir keinen Schaden nimmt.
Und wenn wir diese Regel bei jeder Handlung einhalten,
dann werden wir mit größerer Sicherheit an die Sache herangehen.
aus: »Handbüchlein der Moral«
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Wer zu denken vermag,
wer Mond und Sterne sieht und sich am Meer und an der Erde freut,
gibt es für den noch Verlassenheit und Not?
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
Die Raben hacken nur den Toten die Augen aus,
die Schmeichler den Lebendigen.
(zugeschrieben)
»Epiktet«
antiker Philosoph, Vertreter der späten Stoa, um 50-125 n. Chr.
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