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Der Mensch will nur die Übel dieses Lebens beseitigt wissen,
aber kein wesentlich anderes Leben.
(aus: »Vorlesungen über das Wesen der Religion«)
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Wo keine Liebe, ist auch keine Wahrheit.
Und nur der ist etwas, der etwas liebt.
Nichts sein und nichts lieben ist identisch.
(aus: »Vorlesungen über das Wesen der Religion«)
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Das Leben muss wie ein kostbarer Wein
mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden.
Auch der beste Wein verliert für uns allen Reiz,
wir wissen ihn nicht mehr zu schätzen,
wenn wir ihn wie Wasser hinunterschütten.
(aus: »Abälard und Héloïse«)
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Das Blatt, auf dem die Raupe lebt,
ist für sie eine Welt, ein unendlicher Raum.
(aus: »Das Wesen des Christentums«)
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Wollt ihr das Volk bessern,
so gebt ihm statt Deklamationen gegen die Sünde
bessere Speisen.
aus: »Die Naturwissenschaft und die Revolution«
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Wie du Gott denkst,
so denkst du selbst.
aus: »Das Wesen des Christentums«
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Bild: gemeinfrei, Quelle: Wikipedia
Ludwig Andreas Feuerbach (* 28. Juli 1804 in Landshut; † 13. September 1872 in Rechenberg bei Nürnberg) war ein deutscher Philosoph, dessen Religions- und Idealismuskritik bedeutenden Einfluss auf die Bewegung des Vormärz hatte und einen Erkenntnisstandpunkt formulierte, der für die modernen Humanwissenschaften, wie zum Beispiel die Psychologie, grundlegend geworden ist.
Das Gebet ist die Selbstteilung des Menschen in zwei Wesen –
ein Gespräch des Menschen mit sich selbst, mit seinem Herzen.
aus: »Das Wesen des Christentums«
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Die Würde und der Wert der Herrschaft
richtet sich nach der Würde und dem Wert des Beherrschten.
aus: »Geschichte der neueren Philosophie«
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
So viele Menschen sind,
so viele Kräfte, so viele Eigenschaften hat die Menschheit.
aus: »Das Wesen des Christentums«
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Fragen und Antworten
sind die ersten Denkakte.
aus: »Das Wesen des Christentums«
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Die Liebe ist Leidenschaft,
und nur die Leidenschaft ist das Wahrzeichen der Existenz.
(zugeschrieben)
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
Der Unverstand ist
die unbesiegbarste Macht auf der Erde.
(zugeschrieben)
»Ludwig Andreas Feuerbach«
deutscher Philosoph, Religions- und Idealismuskritiker, 1804-1872
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