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Wenn sich der Beleidiger nicht
in Schmerz über die begangene Kränkung aufmacht,
ist er nicht würdig, Barmherzigkeit zu erlangen.
(zugeschrieben)
»Katharina von Siena«
eigentlich Caterina Benincasa, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin, 1347-1380
Der Wille nämlich ist es,
der dem Menschen Leiden verursacht.
(zugeschrieben)
»Katharina von Siena«
eigentlich Caterina Benincasa, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin, 1347-1380
Alles, was uns in diesem Leben gegeben ist,
ist nur zum Gebrauch und als Leihgabe übergeben.
(zugeschrieben)
»Katharina von Siena«
eigentlich Caterina Benincasa, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin, 1347-1380
Dem Tapferen sind Glück und Unglück
wie seine rechte und linke Hand,
er bedient sich beider.
(zugeschrieben)
»Katharina von Siena«
eigentlich Caterina Benincasa, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin, 1347-1380
Wer bloß mit Worten rügt
und nicht auch durch ein gutes und geordnetes Leben,
setzt sich ins Unrecht.
(zugeschrieben)
»Katharina von Siena«
eigentlich Caterina Benincasa, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin, 1347-1380
Die Stunde ist kostbar.
Warte nicht auf eine spätere Gelegenheit.
(zugeschrieben)
»Katharina von Siena«
eigentlich Caterina Benincasa, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin, 1347-1380
Alle Tugend
verlangt nämlich Ausdauer.
(zugeschrieben)
»Katharina von Siena«
eigentlich Caterina Benincasa, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin, 1347-1380
Schickt sich die erste Wahrheit auch an,
Blumen hervorzubringen und zu zeitigen,
genügt mir dies nicht;
denn man lebt nicht von der Blüte,
sondern von den Früchten.
(zugeschrieben)
»Katharina von Siena«
eigentlich Caterina Benincasa, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin, 1347-1380
Bild: Fresko von Andrea Vanni, 14. Jahrhundert, gemeinfrei
Quelle: Wikipedia
Die heilige Katharina von Siena (* 25. März 1347 in Siena; † 29. April 1380 in Rom) war eine italienische Mystikerin, Jungfrau und Kirchenlehrerin.
Katharina von Siena kam als Caterina Benincasa zur Welt. Ihre Eltern, Jacobo Benincasa und Lapa Di Puccio Di Piagente, die zum Adel gehörten, hatten mehr als zwanzig Kinder. Da die Familie verarmt war, musste ihr Vater als Wollfärber den Lebensunterhalt verdienen. Die meisten ihrer Geschwister starben früh an der Pest. In dieser schwierigen Zeit wuchs Katharina ohne Ausbildung heran.
Von ihren Briefen, die sie diktierte, da sie des Schreibens kaum mächtig war, sind über 380 erhalten geblieben, die nicht nur ein bedeutendes Zeugnis ihrer Zeit darstellen, sondern wegen ihrer theologischen Dichte auch ihren Ruf als Kirchenlehrerin begründet haben.
1461 wurde Katharina heiliggesprochen und 1939 zur Schutzpatronin von Italien ernannt. 1970 erhob sie Papst Paul VI. zur Kirchenlehrerin; 1999 wurde sie von Johannes Paul II. zusammen mit Edith Stein und Birgitta von Schweden zur Patronin Europas erhoben.
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