Jump to navigation
Im Leben ohne Rang, im Tode ohne Titel,
nicht sammelnd irdische Güter, nicht sammelnd irdischen Ruhm:
So sind die ganz Großen.
(aus: »Das wahre Buch vom südlichen Blütenland«)
Dschuang Dsi, auch Dschuang-Dse, Zhuangzi, Chuang-tzu, Tschuang-Tse
chinesischer Philosoph und Dichter, lebte um 365 bis 290 v. Chr.
Unser Leben ist endlich; das Wissen ist unendlich.
Mit dem Endlichen etwas Unendlichem nachzugehen, ist gefährlich.
Darum bringt man sich nur in Gefahr, wenn man sein Selbst einsetzt,
um die Erkenntnis zu erreichen.
(zugeschrieben)
Dschuang Dsi, auch Dschuang-Dse, Zhuangzi, Chuang-tzu, Tschuang-Tse
chinesischer Philosoph und Dichter, lebte um 365 bis 290 v. Chr.
Ruhe, Ergebung, Leere, Nichthaben, Untätigkeit -
sie bilden das Gleichgewicht von Himmel und Erde
und sind das wahre Wesen des rechten Weges und seiner Macht.
(zugeschrieben)
Dschuang Dsi, auch Dschuang-Dse, Zhuangzi, Chuang-tzu, Tschuang-Tse
chinesischer Philosoph und Dichter, lebte um 365 bis 290 v. Chr.
Wem ein großes Schicksal zuteil wird, der mag ihm folgen.
Wem ein kleines Schicksal zuteil wird, der mag es nehmen, wie er es trifft.
(zugeschrieben)
Dschuang Dsi, auch Dschuang-Dse, Zhuangzi, Chuang-tzu, Tschuang-Tse
chinesischer Philosoph und Dichter, lebte um 365 bis 290 v. Chr.
Der Gipfel der Glückseligkeit ist,
keine Glückseligkeit mehr zu erstreben.
(zugeschrieben)
Dschuang Dsi, auch Dschuang-Dse, Zhuangzi, Chuang-tzu, Tschuang-Tse
chinesischer Philosoph und Dichter, lebte um 365 bis 290 v. Chr.
Der Himmel wird Vater genannt.
Die Erde wird Mutter genannt.
Das winzige Ich, das ich bin
dazwischen weilt es im Gewirr der Dinge.
(zugeschrieben)
Dschuang Dsi, auch Dschuang-Dse, Zhuangzi, Chuang-tzu, Tschuang-Tse
chinesischer Philosoph und Dichter, lebte um 365 bis 290 v. Chr.
Dschuang Dsi (Zhuāngzǐ) bedeutet „Meister Zhuang“. Sein persönlicher Name war Zhuāngzhōu. Er war ein chinesischer Philosoph und Dichter. In der deutschen Transkription ist er auch als Dschuang Dsi bekannt, was vor allem auf die Übersetzung seines Werks durch Richard Wilhelm aus dem Jahr 1912 zurückgeht. Eine weitere Schreibweise ist Tschuang-tse.
Nach Zhuang Zhou wird das zu Teilen von ihm verfasste Werk „Zhuangzi“ bezeichnet. Es bekam im Zuge der Verehrung Zhuang Zhous als daoistischen Heiligen im Jahre 742 unter Kaiser Xuanzong den Ehrentitel „Das wahre Buch vom südlichen Blütenland“.
Im Vergleich zu anderen historischen Persönlichkeiten fällt auf, dass Dschuang Dsi meist recht menschlich dargestellt wird, ohne jegliche Idealisierung, wie dies beispielsweise bei Laotse der Fall ist. Nirgendwo ist von einer Schule des Dschuang Dsi oder seinen Anhängern die Rede, lediglich einige Gesprächspartner tauchen im Werk selber auf.
»
Quelle und zur ausführlicheren Biographie bei Wikipedia
Ältere Beiträge sind im Archiv nachzulesen.