Glaube nicht, daß Lust jemals vernichtet werden kann,
wenn sie befriedigt oder gesättigt wird.
(zugeschrieben)
Helena Petrovna Blavatsky, geb. von Hahn-Rottenstern
Theosophin und Frauenrechtlerin deutsch-russischer Herkunft, 1831-1891
Die Kutte
macht noch nicht den Mönch.
(zugeschrieben)
Helena Petrovna Blavatsky, geb. von Hahn-Rottenstern
Theosophin und Frauenrechtlerin deutsch-russischer Herkunft, 1831-1891
Die Weisen verweilen nicht
an den Vergnügungsstätten der Sinne.
(zugeschrieben)
Helena Petrovna Blavatsky, geb. von Hahn-Rottenstern
Theosophin und Frauenrechtlerin deutsch-russischer Herkunft, 1831-1891
Helena Petrovna Blavatsky (gebürtig Helena Petrovna von Hahn-Rottenstein (* 12. August 1831 in Jekaterinoslaw, heute Dnipropetrowsk, Ukraine, † 8. Mai 1891 in London), war eine Okkultistin und Schriftstellerin deutsch-russischer Herkunft. Sie gilt als die wichtigste Begründerin der modernen oder anglo-indischen Theosophie und wurde vor allem als Autorin der Bücher Isis Unveiled (1877, deutsch: Isis entschleiert) und The Secret Doctrine (1888, deutsch: Die Geheimlehre) bekannt.
In ihren Werken bündelte sie die Traditionslinien der neuzeitlichen Esoterik, verband diese mit östlichen Lehren und machte beides in neuer Form einem breiten Publikum zugänglich. Neben dieser Wirkung in Europa und Amerika war sie auch in Indien unter spirituell Suchenden zeitweilig sehr populär.
Im deutschen Sprachraum wurden Blavatskys Lehren zunächst vor allem durch Rudolf Steiner verbreitet, der von 1902 bis 1913 die Deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft leitete und dabei anfangs stark auf Blavatskys Lehren Bezug nahm. Parallel dazu entwickelte Steiner jedoch eine eigene, überwiegend an abendländischen Quellen orientierte Variante der Theosophie, die er später in Anthroposophie umbenannte.
In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren wurde die Gedankenwelt Blavatskys von den Anhängern der New-Age-Bewegung wiederentdeckt.
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Quelle und zur ausführlicheren Biographie bei Wikipedia