Hesiod (* vor 700 v. Chr. vermutlich in Askra in Böotien) war ein griechischer Dichter, der als Ackerbauer und Viehhalter lebte. Neben Homers Ilias und Odyssee sind Hesiods Werke die Hauptquelle der griechischen Mythologie und Mythographie, aber auch des Alltagslebens seiner Zeit. Er gilt als Begründer des didaktischen Epos, also des Lehrgedichtes, das später von den Römern, besonders von Vergil, als Ascraeum carmen (Verg. georg. 2, 176) bezeichnet wird.
Die einzigen authentischen Hinweise über Hesiods Leben sind Ereignisse, die er in seinen Epen der Nachwelt hinterlassen hat. An drei Stellen seiner Arbeiten fügte er biografische Elemente ein. Sie lassen sich in seinen Werken Theogonie und Werke und Tage (Verse 633–640) finden. Allerdings wird von einigen Forschern bezweifelt, ob es sich tatsächlich um Hinweise auf Hesiods wirkliches Leben handelt – manche Gelehrte gehen von einer literarischen Fiktion aus.
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Quelle und zur ausführlichen Biographie: Wikipedia
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