Dschuang Dsi (Zhuāngzǐ) bedeutet „Meister Zhuang“. Sein persönlicher Name war Zhuāngzhōu. Er war ein chinesischer Philosoph und Dichter. In der deutschen Transkription ist er auch als Dschuang Dsi bekannt, was vor allem auf die Übersetzung seines Werks durch Richard Wilhelm aus dem Jahr 1912 zurückgeht. Eine weitere Schreibweise ist Tschuang-tse.
Nach Zhuang Zhou wird das zu Teilen von ihm verfasste Werk „Zhuangzi“ bezeichnet. Es bekam im Zuge der Verehrung Zhuang Zhous als daoistischen Heiligen im Jahre 742 unter Kaiser Xuanzong den Ehrentitel „Das wahre Buch vom südlichen Blütenland“.
Im Vergleich zu anderen historischen Persönlichkeiten fällt auf, dass Dschuang Dsi meist recht menschlich dargestellt wird, ohne jegliche Idealisierung, wie dies beispielsweise bei Laotse der Fall ist. Nirgendwo ist von einer Schule des Dschuang Dsi oder seinen Anhängern die Rede, lediglich einige Gesprächspartner tauchen im Werk selber auf.
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Quelle und zur ausführlicheren Biographie bei Wikipedia
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